“some elements of answer”
veröffentlicht: 9. September 2008, 19:36 - zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2008, 16:40Ich habe mich mal wieder verzählt und gelobe Besserung. Wenn ich es nun also richtig überprüft habe, und etliche Gesprächspartner bestärken mich in dieser Behauptung, dann sind in Peking bei den Sommerspielen bisher neun Sportler und sechs Gäule erwischt worden. So sieht das aus, alle Angaben ohne Gewähr:
Sportler, bestätigt
1 Maria Isabel Moreno (Spanien) Radsport (Epo)
2 Kim Jong-Su (Nordkorea) Schießen (Betablocker), Silber freie Pistole, Bronze Luftpistole
3 Do Thi Ngan Thuong (Vietnam) Turnen (Diuretikum)
4 Fani Halkia (Griechenland) Leichtathletik (Methyltrienolon)
5 Ludmilla Blonska (Ukraine) Leichtathletik (Methyltestosteron), Silber im Siebenkampf
6 Igor Rasoronow (Ukraine) Gewichtheben (Nandrolon)
Sportler, unbestätigt bzw. noch ohne Urteil der Disziplinarkommission
(Nachtrag am 11. Dezember: Diese Fälle wurden heute vom IOC-Exekutivkomitee entschieden)
7 Wadim Dewjatowski (Weißrussland) Leichtathletik (Testosteron), Silber im Hammerwerfen
8 Iwan Tichon (Weißrussland) Leichtathletik (Testosteron), Bronze im Hammerwerfen
9 Adam Seroczynski (Polen), Kanurennsport (Clenbuterol)
Sportler bzw. ihre Gäule, bestätigt
10 Christian Ahlmann (Deutschland/Marl) Springreiten (Capsaicin)
11 Tony Andre Hansen (Norwegen) Springreiten (Capsaicin), Bronze mit dem Team
12 Denis Lynch (Irland) Springreiten (Capsaicin)
13 Bernardo Alves (Brasilien) Springreiten (Capsaicin)
14 Courtney King (USA) Dressur (Felbinac)
15 Rodrigo Pessoa (Brasilien) Springreiten (Nonivamide)
Nichts Genaues weiß man aber nicht. Vor allem deshalb nicht, weil das IOC seine üblich destruktive Informationspolitik betreibt. Nach sechs Jahren unter der vielgelobten Giselle Davies ist das Informationsangebot des Olympiakonzerns – ich meine wirkliche Informationen, nicht PR – doch eher erbärmlich. Nun ja, RSS-Feeds werden seit einiger Zeit angeboten, doch die Feeds funktionieren meist nicht, und wenn doch, dann kommt nur alle paar Wochen etwas, wenn überhaupt. Eine Kleinigkeit, die mich seit Jahren ärgert, sind die Olympic Directories, Büchlein mit den aktuellen Adressdaten der so genannten olympischen Bewegung, also IOC, olympische Weltverbände und NOK’s. Hilfreich für die Arbeit. Aber die Hefte werden selbst IOC-Dauerberichterstattern nicht zugeschickt, es gibt keine pdf’s, wie mittlerweile in vielen Verbänden üblich. In Peking konnte ich im Presseraum der IOC-Session gerade noch ein abgegriffenes Stück ergaunern, das jemand liegen gelassen hatte.
Aber es gibt ärgerlichere Versäumnisse. Was ist das schon gegen das unvergleichliche PR-Joint-Venture mit Chinas KP-Bonzen und die unvergleichlichen “Pressekonferenzen” in Peking. Warum, um zurück zum Thema Doping in Peking zu kommen, lässt sich auf der IOC-Webseite nicht der aktuelle Stand der Dopingfälle abrufen? Es ist natürlich nicht schwierig, diese Infos bereit zu stellen, die ich in diesem Blogeintrag besser zusammen gefasst habe als ein Weltkonzern. Es ist, ganz einfach, nur nicht gewollt. Denn eine solche Liste würde nicht besonders trefflich mit dem riefenstahl’schen Selbstbild dieser Bewegung korrespondieren: Mit jenen unfehlbaren Superwesen aus dem Werbeclip der Kampagne The Best of Us.
Präzise betrachtet existiert auf der IOC-Webseite nicht einmal jene Disziplinarkommission, die vom UDIOCM geleitet wird und angeblich am 21. September die neusten drei Dopingfälle (Nr. 7 bis 9 in obiger Liste) behandeln soll. Dagegen findet man selbstverständlich zahlreiche “Informationen” zur eminent wichtigen, von Juan Antonio Samaranch Senior geleiteten Olympic Philately, Numismatic and Memorabilia Commission (OPNMC). Nur mal so. Eine schöne Abkürzung übrigens: OPNMC. Hätte von mir stammen können.
Jedenfalls, da die World Anti-Doping Agency (Wada) sich nicht zuständig fühlt und ja auch nicht zuständig war während der Spiele, habe ich versucht, vom Zuständigen, also dem IOC, Antworten auf fünf Fragenkomplexe zu den weißrussischen Hammerwerfern zu bekommen (vom Kanuten wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts). So wollte ich u. a. wissen:
- Was den Fall so speziell macht, dass die Dopingtests eines Wettbewerbs, der am 17. August beendet war, erst zwei Wochen später durch einen Medienbericht öffentlich werden?
- Was der Grund für die Verzögerung der Testergebnisse war, denn im Fall Blonska hat es ja nur vier Tage vom Wettkampf bis zur Sperre gedauert.
- Ob es ein Wettkampf-, ein Trainingstest war und wann der Test/die Tests durchgeführt wurden?
- Welche verbotene Substanz und/oder Methode nachgewiesen wurde?
- Ob es stimmt, dass die Weißrussen noch nicht informiert worden sind, wie sie behaupten?
Man könnte behaupten, ich sei ein bisschen einfältig, Antworten auf derart einfache Fragen zu erwarten. Okay. Andererseits verbreiten einige in dieser Branche, auch aus dem näheren Umfeld des UDIOCM und so genannte Journalisten, das Gerücht, ich zähle zu denjenigen, die keine Fragen an die Zuständigen stellen, was natürlich nicht stimmt. Ich habe also Fragen gestellt. Nun, basically war die schriftliche Antwort aus dem Press Office diese:
Here are some elements of answer to your questions. You will understand that as the procedure is ongoing it is difficult for us to give you the details of the nature and date of the tests. All this information will be available in the decision of the Executive Board. In some cases, the laboratory has to go through the necessary steps to ensure that it provides a correct interpretation of the results and informs the IOC when it deems appropriate.
I hope this will help.
Nee, auch wenn ich die stets charmante Antwortschreiberin schätze, das hilft eben nicht. Und ist auch kein angemessenes Anwortschreiben. Aber so ist das nun mal, und amüsant war die Erkundigung zu den Pekinger Positivtests ja auch: Denn mir fiel auf, dass es seit März 2007 ausgerechnet in Minsk ein Büro einer so genannten Rado (Regional Anti-Doping Organization) der Wada gibt. Diese Rado für Osteuropa koordiniert die Kontrollen für zwölf Länder, von Serbien bis Russland. Das Büro wird von Weißrusslands Regierung und dem weißrussischen NOK gesponsert. Als Wada/Rado-Sponsor agiert demnach Staats- und NOK-Präsident Alexander Lukaschenko, Europas letzter Diktator, wie es oft heißt. Hoch lebe die Dopingbekämpfung in Weißrussland!
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- Notizen vom Sportausschuss (2): Steuermittel für den BDR?
- gesagt ist gesagt: ARD nicht mehr live bei der Tour de France
- Notizen vom Sportausschuss (1): WM 2010 in Südafrika
- Ein Vize-Premier für Sotschi
- gesagt ist gesagt: zur WM 2010 in Südafrika
- Forschungsprojekt Doping
- Vom Umgang mit Dopingproben
- Was vom Tage übrig bleibt (8)
- “Goldener Zehn-Punkte-Plan zum Schutz des Dopings”
- Tim Montgomery: und noch fünf Jahre Knast
- Der IO-Bericht: Kritik an den Dopingkontrollen in Peking
- Die mächtigsten Sportfürsten der Welt
- Was vom Tage übrig bleibt (7)
- @ email von der Fifa
- Nachuntersuchung der Dopingproben von Peking
- “Schumacher aussi positif!”
- Grüße von der Russenmafia: Alimsan Tochtachunow
- Die Barrieren des Jürgen Emig
- Manipulationsverdacht beim Spiel des FC Bayern
- “Versierteste Protagonisten”
- Und es sprach Sepp Blatter…
- Korruption im Welt-Handball oder: der Pharao der IHF
- Usain Bolt dances the Lightning Bolt …
- Was vom Tage übrig bleibt (6)
- “Vielfältige Lebenssachverhalte” (II)
- Ben Johnson et al.
- “Vielfältige Lebenssachverhalte”
- Florence Griffith-Joyner et al.
- Play the Game 2009
- Was vom Tage übrig bleibt (5)
- Was vom Tage übrig bleibt (4)
- “some elements of answer”
- Was vom Tage übrig bleibt (3)
- Was vom Tage übrig bleibt (2)
- Giselle Davies …
- Was vom Tage übrig bleibt (1)
- How to fix a soccer game
- Da Dong
- The day after
- Peking, Tag 24
- Peking, Tag 23
- Peking, Tag 22
- Peking, Tag 21
- Peking, Tag 20
- Peking, Tag 19
- Peking, Tag 18
- Peking, Tag 17
- Usain Bolt oder: das Jogging-Gate
- Tyson Gay
- Peking, Tag 16
- Peking, Tag 15
- Peking, Tag 14
- Peking, Tag 13
- The Big M
- Peking, Tag 12
- Peking, Tag 11
- Peking, Tag 10
- Peking, Tag 9
- Peking, die Eröffnungsfeier
- Peking, Tag 8
- Peking, Tag 7
- Lopez Lomong (III) oder: der Fahnenträger
- Peking, Tag 6
- Der Knöchel des Präsidenten
- Peking, Tag 5
- Peking, Tag 4
- Der Sport-Informations-Dienst im Fegefeuer
- Peking, Tag 3
- Peking, Tag 2
- Die Internetfrage oder: “falsche Voraussetzungen”
- Peking, Tag 1
- Peking, der Start und ein Rückblick
- Hofschranzenkultur
- Das moralische Versprechen
- Programmhinweis (III)
- Dear President Bush…
- Lopez Lomong (II) oder: was das IOC nicht hören will
- Einzelfälle und Euphoriesünden
- Mama-Wunder
- Lopez Lomong: The Lost Boy of Sudan
- Ein bisschen verkrampft
- Zug: das Urteil
- “Marianne und die Kellerkinder”
- “Der Kaiser ist schuld”
- Propaganda (II)
- Die Verschlossene Auster
- IOC-Absurditätenkabinett
- Monopoly 2016
- King Rubén
- Olympische Propaganda
- Leseempfehlung (I)
- the winner is …
- kann man so sehen
- Willkommen im Klub
- Das Schweigen der Lämmer
- Die Putzkolonne
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- Reptilien und andere Gefahren
- Die Zentren der Macht
- Doppelpass
- Programmhinweis (II)
- Beijing 2000
- Olympisches Feuer
- Pflichtlektüre
- “Köpfe werden rollen”
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- Zug: der Gerichtssaal
- Zahl des Tages: 138
- Zug: Das Vorspiel
- Der Himmel über Zug …
- John Fahey
- in eigener Sache
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- Propaganda
- Das Nachtprogramm
- Unter Druck
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- Die Nacht danach
- “Beethoven in der Endphase”
- Eine kleine Entschuldigung
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- Die Qualitätsfrage (I)
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- Wenn die Kirchenglocken läuten
- “Widerlich und totalitär”
- Wiener Blut
- Nachtrag ISL-Komplex
- Der ISL-Komplex
- Marion Jones – Januar 2008
- “Qualitätsjournalisten” vs. Idiotae des Web
- Zu Gast im Bildblog
- Bernd-Uwe Hildebrandt
- Richard Pound
- Play the Game
- Marion Jones – Oktober 2007
- Marion Jones – Juni 2004
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- Doping-Doppelbeschluss
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kommentare
- gun: @marco vom wachsenden Unsinn der Doping-Bekämpfung müssen sie mich nicht überzeugen. Auch nicht davon, dass es Funktionäre, Manager und andere, vorwiegend an Geld...
- Sebastian: Marco das ist echt nicht Dein Ernst, dass Du “Autos” mit Apostroph versiehst. Warum? Warum um Alles in der Welt?
- Stefan W.: Mir erscheint das auch problematisch. Diese Idee, daß die Olympiade das Produkt und Eigentum einer Firma ist – man könnte sich damit abfinden, aber...
- ha: Marco, sorry: Wie undurchdacht, um es freundlich zu formulieren, Ihre angeblich “provokativen” Äußerungen sind, können Sie an eigenen Zitaten erkennen....
- Axel: “Under no circumstances, throughout the duration of the Olympic Games, may any athlete, coach, official, press attaché or any other accredited participant...
- Marco: @jw Ich vergaß zu erwähnen, daß in den USA und Kanada, die Aktivisten eine völlig andere Qualität haben, als hier. Sie sind auch sehr gefürchtet. Besser parkt...
- henner: an marco in 36!zu deiner frage::…”glaubt ihr vielleicht,es war auf der anderen seite des eisernen vorhangs anders?” abgesehen von von den...
- Winfried Kropp: René Martens hat seinen lesenswerten Beitrag auch im Blog www.direkter-freistoss.de veröffentlicht.
- Marco: @gun Laufen Sie vielleicht neben der Spur? @gun, Gerhard Ich weiß, daß ich gelegentlich provokativ bin. Ich begrüße es, wenn Sie mich kritisieren, mich...
- Jens Weinreich: Noch lebendiger wäre es allerdings, der Sportler würde sich selber dabei filmen. Why not. So oder so: Es wäre in beiden Fällen (Deinem und meinem) bzw....
- Axel: @Jens: Das Szenario mit der Siegerehrung stelle ich mir so vor, dass der Sportler einem Betreuer/Teammitglied/Hütchena ufsteller seine Kamera in die Hand drückt...
- Jens Weinreich: @ cf: Was man da so alles beachten muss … Jetzt müsste es funktionieren.
- Ralf: dpa: Staatsanwalt klagt Schwenker und Serdarusic an
- Ralf: Claudio Catuogno in der SZ: ”Ich war bei Olympia gedopt”
- Sönke: Die Staatsanwaltschaft hat wieder das Wort: (von handball-world.com) Staatsanwalt klagt Schwenker und Serdarusic an Die Kieler Staatsanwaltschaft hat die...
- Thomas Seeholzer: Die Komplexität und Unverständlichkeit der Blogrichtilinen machen doch jede Aktivität eines Athleten zum Selbstmordversuch: 13. Verstoß gegen die...
- Ralf: mediencity.de: Doping im Fernsehen: Auf der Suche nach dem Kronzeugen “Erst vor zwei Wochen war klar, dass wir starke Geschichten haben”, sagte der...
- nocheinjurist: @ gun (50): War nicht von mir…
- Ralf: Holger Gertz in der SZ: Die Kakerlake als Maskottchen
- Gerhard: Walter: Zum Vergleich Priester – Athlet: Gemeint ist damit – auf systemtheoretischer Grundlage – dass man gedopte Athleten ebenso wie...
- Herbert: @Ralf Ich möchte mich nicht selbst im nachhinein zum “Missverstandenen 2009″ küren. Da ich schon immer vom System des Dopings gesprochen habe und...
- antioly: Nachtrag: http://www.stadtpanorama.com/p opup/screensaver_gap.html es lohnt sich!!!
- antioly: Tipp: als Bildschirmschoner herunterladen und begreifen, warum dieses Tal nicht noch mehr verschandelt werden darf. Es werden täglich mehr, die dafür kämpfen,...
- cf: außer beim ersten video kommt bei mir übrigens — statt der clips — immer nur der text: “this is a private video. [...] please make sure to accept...
- Herbert: Gemäß dem Proverb “Neues Spiel, neues Glück” wird weiter gepokert: Stefan Schwarzbach, Pressesprecher des Deutschen Ski-Verbandes (DSV), hatte...
- Ralf: @ Herbert: Ganz neue Töne!?? Ich dachte schon, es käme die übliche Medienschelte…
- Ralf: NW: Bewegung im Wettskandal – Verler Spieler sagen beim DFB aus
- Herbert: Einen großen Schaden befürchtet dagegen Martin Wolf, Generalsekretär des Bundes Deutscher Radfahrer. “Wir sehen die Entwicklung im deutschen Radsport...
- Ralf: sid: Ermittler: Deutsche in Blutbank-Affäre involviert Riebenbauer erklärte, dass er Hinweise auf Verstrickung deutscher Biathlethen und Skilangläufer in die...
- Ralf: SpOn: Deutscher Profiradsport – Beinahe radlos Welche Konsequenzen der Ausstieg des einzigen deutschen Pro-Tour-Teams für die TV-Präsenz der Sportart...
- Ralf: Evi Simeoni in der FAZ: Doping in Russland – Es braut sich was zusammen
- Walter: Gerhard, dort finden Sie auch eine große Abhandlung zu Perikles Simon. Mich interessiert ihre Meinung dazu. Mit dem Vergleich Priester=Athlet habe ich aber ein...
- Walter: Marco, wie gesagt,ich sehe Parallelen in der Motivation zum Offenlegen zu Robert Lechner: “Es geht mir darum, meine eigene Glaubwürdigkeit zu erhalten oder zu...
- wolff-ferdinand: ” das trieft schon vor lauter arroganz “- klingt wie`gute alte` DDR-Demagogie – nach meiner Erinnerung wurde jeder in Schule, Lehre...
- ha: Mehr und Genaueres als in der ARD (mit dem sagenhaften Recherche-Ergebnis: “Keiner verantwortlich? Herzlichen Glückwunsch!”) zum russischen...
- Ralf: CP: IOC opens doping probe involving member of gold medal U.S. women’s relay team
- Robert Klemme: Selbst wenn es in der Praxis nicht durchzuhalten ist, ist es für das IOC natürlich völlig logisch, solche Regelungen vorzugeben. Es könnte sogar sein,...
- Ralf: dpa: Jan Ullrich darf Olympia-Gold vorerst behalten Die IOC-Exekutive hat den Fall noch nicht für abgeschlossen erklärt, aber nach ausgiebiger Akteneinsicht...
- Ralf: TT: Dem Blut auf der Spur
- Ralf: Dimitri Jaroschenko im ARD-Interview: “Opfer der Situation” “Ich denke, der Anbieter hat von sich aus unsere Team-Ärzte kontaktiert. Und...
- Jens Weinreich: Und hier auch noch die “Stellungnahme” der IOC-Ethikkommission.
- ha: Gegenkandidat und Gegenargument: China/Deutschland: Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo
- jeb: Ist es den Mitarbeitern der Münchener Bewerbungskommission eigentlich untersagt Samsung-Handys zu besitzen?
- enrasen: SB Übertragung im Ersten und erste Schalte nach Vancouver. kati Witt in interview: Erste Frage: “Scheint dir hier alles gut vorbereitet?” Boaaah...
- Ralf: ZDF: Läuft S107 in Vancouver mit? ARD: Russlands zahnloser Kampf gegen Doping
- Ralf: Merkur: Olympia 2018: Journalisten sollen auf drei Orte verteilt werden
- cf: und überhaupt — was ist, wenn ein sportler seine privaten bilder geschützt online stellt. also nur für einen ausgewählten personenkreis, seine...
- Ralf: ots.at: HUMANPLASMA widerspricht Kohl-Spekulation über Dunkelziffer ZDF: Kohl: Gruppenabfertigung bei Humanplasma
- Gerhard: “Was geschehen ist, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.” … “Fehler wurden auf beiden Seiten der Mauer gemacht.Man muß einfach...
- gun: Tut mir leid, daß trieft schon vor lauter Arroganz. Das hieße im Umkehrschluß, daß ohne “Doping” dieser Rekord nicht geknackt werden könnte. Jeder Rekord wird...
- Jens Weinreich: @ Axel: Du bringst ein schönes Beispiel. Nehmen wir einen Medaillengewinner. Er dürfte sich theoretisch selbst fotografieren und aufnehmen (Ton,...
- jeb: Schlechte Nachrichten für die Münchener Olympiabewerbung: Insidethegames: IOC set to give Pyeongchang Olympic bid a boost by reinstating Lee
- Arnesen: Erster Eindruck der sonntäglichen “Appetitmacher” von ARD und ZDF: ZDF sehr harmlos – bisher nur ein paar beurteilende Akten und ein...
- Marco: zu kommentar 6 tut mir leid für den Blödsinn. Meinte Fackel von deutschen Sportler.
- Marco: Noch ein Interessanter Link. http://it.toolbox.com/blogs/bl ogpotato/beijing-olympian-blog gers-already-breaking-ioc-blog ging-guidelines-26350
- Marco: Anscheinend hat man den Chinesen etwas abgeschaut. Öffentliche “Bekanntmachungen” geschweige “Kritik” sind sowieso nicht erwünscht, auch...
- Mario: Würd mich ja mal interessieren ob die Fifa & das IOC ihre Bloggingrichtlinien für die beiden diesjährigen Grossereignisse zusammen verfasst haben. Hatte die...
- Axel: Die Sportler dürfen also nicht auf Fotos zeigen, wie sie eine Medaille um den Hals gehängt bekommen, oder mit der Flip Cam kleine Video-Kommentare aufnehmen? Das...
- Sibylle: In Katar kann man im Juni/Juli aufgrund der dort herrschenden Temperaturen von über 40 Grad (und nachts nicht unter 30 Grad) nicht Fußball spielen, es sei...
- Gerhard: Wer sich informieren und nicht nur seine Vorurteile und vorgefasste Meinung bestätigen aber keine Bücher kaufen oder leihen will, kann dies tun unter:...
- RalfKohler: Auf die Gesinnung und/oder auf die Ahnungs- und Gleichgültigkeit?!
- Rob: Wills Willi wirklich wissen?
- Walter: Vielleicht kann man auch nur aus der Verwendung des Begriffs Reue Schlußfolgerungen auf die Gesinnung des Redakteurs ziehen? Ich sehe in der Motivation von...
- Herbert: http://www.zdf.de/ZDFmediathek /beitrag/video/963480/Merk-Dop ing-%253D-Straftat#/beitrag/vi deo/963480/Merk-Doping-%253D-S traftat...
- RalfKohler: Pardon, ich verstehe Sie nicht. Bitte den Kontext berücksichtigen. In der Tat habe ich in 36 auf den Punkt angeklagt/nicht angeklagt abgehoben. Ich habe...
- nocheinjurist: @ RalfKohler: Lesen Sie doch mal Nr 36, warum es keine Reue ist, und dann nochmal 43, warum es (auch ohne Anklage) Reue sein kann. Und ich geb Ihnen...
- RalfKohler: Falsche Voraussetzungen, nocheinjurist. Ich bezog mich in Sachen Reue-Thema ausschließlich auf eine Mini Meldung in der Stuttgarter Zeitung. Was hätte ich...
- Marco: Haben wir keine Sportler mehr, die Würdig wären, die Deutschland-Fahne zu tragen? Oder machen es immer jene, die sich mit fremden Federn schmücken?
- Jens Weinreich: @ nocheinjurist: Sehr schön. Das gucken meine Kinder auch gern. Habe mir erlaubt, die Überschrift zu ändern.
- Marco: Willi ist der Beste. Hat er vor dieser Aussage vielleicht etwas eingeworfen oder geraucht? Damit verherrlicht man ein “totalitäres System”
- nocheinjurist: @ RalfKohler: Schön. Warum haben Sie das bei Nr. 36 eigentlich nicht einfließen lassen, sondern sind dort zu einem gegenteiligen Schluss gekommen, weil...
- RalfKohler: Angeklagt war ich noch nicht, bereut habe ich schon. Wobei “bereut” so gesehen auch nur ein anderer Ausdruck für bedauern sein KANN. Ich kann...
- nocheinjurist: Willi wills wissen.
- nocheinjurist: @ mb: Ich dachte, die Themen gerade dieses Artikelt waren im weiteren Sinne Meinungsfreiheit beim Bloggen und Kommentieren sowie Wiederholung von...
- Arnesen: Die Frage ist natürlich nicht in Ordnung. Weil man Superlative doch nicht steigern darf. :-)
- Jens Weinreich: Geht absolut in Ordnung, die Frage. Ich glaube nicht, dass es nocheinjurist böse gemeint hat. Die Frage hat mich – vier Uhr nachts –...
- mb: @nocheinjurist, die Frage an jw ist doch sicher absolut verzichtbar, oder?
- Marco: @Walter Danke für den Artikel. Nein, du hast recht. Perikles Simon hat schon den Nagel auf den Kopf getroffen.
- nocheinjurist: @ JW: Viel Erfolg! Haben Sie schon eine Idee, wer Ihnen dieses Mal eine Unterlassungsverfügung mit minimalster Frist zustellen lassen könnte? @ cf (17):...
- nocheinjurist: @ RalfKohler: Bereuten Sie nur, wenn Sie angeklagt waren? Und: “Zeigt Reue” ist eine Wertung des Journalisten, “spricht von...
- Marco: Hier ein paar neue Nachrichten, beim Essen auf Papptellern! http://www.zeit.de/newsticker/ 2010/2/6/iptc-bdt-20100206-89- 23784038xml...
- Gua: Oh je, das kommt also davon, wenn man mal nicht alle links anklickt. Danke für die Aufklärung, weil ich bisher einfach nicht daran gedacht habe, dass die Blogging...
- Jens Weinreich: Gua, sieh bitte hier nochmal nach, da habe ich zweimal auf Dogfood verlinkt, in dessen Vancouver-Notiz findest Du die beiden Blogger-Richtlinien von...
- Gua: Jens hieß es nicht 2008 noch, dass die Athleten ja nicht bloggen dürfen, weil das ja böse journalistisch ist? Tagebuch im Internet war da glaube ich grenzwertig...
- Marco: @jw Etwas neues aus England. Bis es losgeht.
- Jens Weinreich: das ist halt so in der vorberichterstattung. wird bald spannender.
- mb: ja ok, ich sag mal, die beiden Absätze über die nicht anwesende Führungspersönlichkeit Gerd Heinze und die fehlenden langen Unterhosen des Hausherrn haben mich...
- Marco: @jw Entschuldige meine Unkenntniss.Ich hatte es wortwörtlich verstanden. Tagebuch, nicht Blog. Die guidel. habe ich schon gelesen. Also wenn jemand heutzutage...
- Jens Weinreich: @ Ralf: Maennig verliert sonst kaum ein böses Wort über Olympia. Aber Sportsoldaten mag er nicht. Hat er schon 2008 beim 1. “Deutschen...
- Jens Weinreich: Natürlich darf Friesinger bloggen. Aber restriktiv im Umgang mit olympischem Content. Die Blogging Guidelines habe ich vor einigen Tagen verlinkt.
- Herbert: Ne, jetzt mal im Ernst – es gab in der Zone Menschen, die einfach so Sport getrieben haben? Ohne Doping und Stasi? Man lernt nie aus. @sternburg Frag doch mal...
- Walter: Marco, ich glaube Sportler haben selten ein Problem damit,die Leistung des Anderen anzuerkennen. Im Westen war alles privat: das Doping und seine Aufdeckung...
- Ralf: Wolfgang Maennig in der taz: “Fast schon Militärfestspiele”
- Marco: War gerade auf “Anni’s homepage”. Sie sagt, daß nach IOC Reglement, sie, als Athletin, kein Tagebuch führen darf. Ist das so? Bei Kameras...
- Marco: @jw Vielleicht hielt er dich für einen heimlichen Aktivisten. Trau Ihm nicht, er hat ein ehrliches Gesicht Hauptsache die “Red Bulls” sind drüben....
- Ralf: Auch Florian Bauer greift das Thema Rußland für sport inside auf: “Extrem auffällig”
- Marco: @henner,jw,Ralf Bin nur paar Jährchen älter als der Hausherr(die Zeit habe ich auch erlebt) Niemand will geschichtliche Tatsachen wegwischen oder das Geschehene...
- Ralf: Das folgende hatten wir hier wohl auch noch nicht… Grit Hartmann für dradio.de: Zahl der Dopingfälle “besorgniserregend” ; – Fragwürdige...
- Walter: Thomas Seeholzer, das denke ich auch, nur muß man dazu sagen,dass sich der dt. Verband auch genau an Kuipers Vorgaben für den Fall erhöhter Blutwerte hielt.
- ha: Wo war doch dieses Problem des russischen D-Frage gleich nochmal als debattiert und gelöst dargestellt worden? Dag Vidar Hanstad auf jensweinreich.de: 4. The...
- Ralf: ZDF: Russland unterlief das Doping-Kontroll-System Nach ZDF-Informationen wurden mehrfach Dopingproben von der russischen Polizei beschlagnahmt. Mindestens in...
- Ralf: Radio-Tip: WDR, dok 5 (21.02.2010, 11:05 bis 12:00 Uhr): Tor, Sieg, Betrug – Wettmanipulation im Sport
- Thomas Seeholzer: Warum sollte der Verband den Arzt nicht nominieren? Er hat doch genau das getan, was der Verband von ihm wollte (eine falsche Diagnose gestellt, um...
- Ralf: @ Max Heckel: Freuen Sie sich nicht zu früh! 70 % of the sport infrastructures needed for the Olympic Games are already approved. This ensures that the cost of...
- Max Heckel: es ist auch mal Zeit für eine kleine Hochrechnung meinerseits. 1. München 2. München 3. München 4. PyeongChang 5. Annecy es ist schön, daß wir zumindest...
- Ralf: René Hofmann in der SZ: Überfällige Frage Die Frage darf deshalb nicht lauten, ob Anni Friesinger für die Mannschaft noch tragbar ist. Die Frage ist vielmehr, ob...
- Ralf: NZZ: Die schöne Welt der Fifa – Der Weltfussballverband umschifft wiederholt Unangenehmes
- Ralf: Westfalen-Blatt: Schmerzmittel in »Caressinis« Blut Das betroffene Pferd »Pikeur Caressini« sei für einen Tag in die Box einer dreijährigen Stute gestellt...
- Robert Klemme: Au Mann! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil… Danke, Ralf!
- Ralf: dpa: Lemke: Friedensnobelpreis an IOC wäre ein Signal
- Ralf: Merkur: Ärger um Pläne für Olympisches Dorf
- Ralf: Kurier: ÖOC: Seltsame Beteiligung an der Reiselust Es ist allerdings bemerkenswert, wenn ein ÖOC-Offizieller wie Holdhaus, der seit mehr als 20 Jahren bei keinen...
- Ralf: Capriccio (BR, 04.02.): Olympia in Oberbayern? Wiederholt am Fr., 05.02.2010 um 23.00 Uhr [BR-alpha] und So., 07.02.2010 um 9.15 Uhr [Bayerisches Fernsehen]
- Ralf: Montreal Gazette: Canadian cross-country coach fears doping scandal at Games Montreal Gazette: Coach fights culture of silence about doping – FIS rapped...
- antioly: @Ralf sorry, die Gemeinderatssitzung findet am 10.02.2010 um 18.00 Uhr im Garmisch-Partenkirchner Rathaus statt. Lt. Presse vom heutigen Tage ist zu...
- Ralf: @ antioly: Wieso findet man den Termin vom 09.02. weder hier noch hier? Immerhin habe ich zwei weitere interessante Termine gefunden: 18.02.2010 Kreisversammlung...
- Ralf: @ ha, jw, henner: Danke, daß Sie nicht müde werden, hier immer wieder das Bild geradezurücken. Allen, die ständig versuchen, historische Fakten wegzuwischen,...
- Steve: backup von hand machen macht blind;]
- antioly: Am 09.02.2010 findet um 18.00 Uhr im Grossen Sitzungssaal des Rathauses in GAP die entscheidende “Olympia-Sitzung” statt. Vielleicht ist das der...
- sternburg: Ich könnte es btw verstehen. Sichere irgendwo zwischen 3k und 4k Euro/Monat, und das bei wahrscheinlich einem ganz kleinen bisschen weniger Stress im...
- sternburg: “Wir erwarten: die sichere Beherrschung moderner Informations- und KommunikationstechnologienR 21; “Das Thema ist tabu”.
- Jens Weinreich: @ The Fan (Aber keine bösen Absichten wie einst Robert DeNiro?): Das Thema ist tabu. Habe den Job selbst schon jemandem angeboten, dieser Jemand war...
- Jens Weinreich: Wohl wahr.
- Jens Weinreich: @ jeb: Ich bin nach Seattle geflogen. Da war es so relaxt an der Immigration, wie ich es bei den Amis noch nie erlebt habe, auch nicht vor 9/11. Keine...
- Jens Weinreich: @ Marco: Wenn Du es wirklich wissen willst, auch die Sache mit den “Ausreisekontrollen̶ 1; und folglich äußerst seltenen offiziellen...
- Marco: Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los. Und sie ist doch dabei, nicht körperlich, aber geistig. C.P. allmächtig, allgegenwärtig.
- henner: marko:zur info:bevor ddr-sportler insbesondere im sog.kapital. ausland starteten oder zum klassenfeind ausreisen konnten,(bei der üblichen vorherigen...
- Marco: Und C.P. ist weiterhin gesperrt und bei Ihr hat man gar nicht’s gefunden, nicht mal “Graffelwerk” Emile Zola hätte gesagt:...
- ha: Genau, wo sich das doch bis nach Jamaica verbreitet und diesen wunderbaren Film Cool runnings ergeben hat.
- Marco: @henner. Bei Kontrollen fiel die DDR im internationalen Sport nicht häufiger als andere Länder auf. Das waren noch Zeiten, als die Mauer stand. Und Jürgen...
- sternburg: Ne, jetzt mal im Ernst – es gab in der Zone Menschen, die einfach so Sport getrieben haben? Ohne Doping und Stasi? Man lernt nie aus.
- jeb: Interessant und amüsant was Jeff Lee über die Sicherheitschecks am Flughafen in Vancouver twittert: OMG! At Powell River airport the over-the-top #Van2010...
- sternburg: “Ohne Breitensportwirkung” nimmst Du zurück! ;)
- jeb: Interessant und amüsant was Jeff Lee über die Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen in Vancouver twittert. Wie war es bei dir Jens? Bin mal gespannt, was mich...
- sternburg: “Schöne” Fotos. Sollte jeder mal gesehen haben.
- henner: die wesentlich bessere medaillenbilanz der ddr im weiblichen hochleistungssport ist doch eindeutig auf die erhöhte wirksamkeit von anabolika(oral-turinabol,...
- The Fan: Das hier wäre doch ein sehr schöner Job für jw: Jobangebot
- Marco: @mb Absolut meine Meinung. Beim Zahlen wird die Öffentlichkeit herangezogen, ansonsten “Klappe halten” und Autonomie entscheiden lassen. @JW Noch...
- Jens Weinreich: Ich bin erschrocken, auf welches steinzeitliche Niveau die Diskussion immer wieder gezogen wird. Herbert, Sie haben doch nicht etwa erwartet, dass ich...
- Ralf: @ Robert Klemme: Das sind erst mal die “Ausbauten der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen für die Ski-WM 2011″. Die Naturschützer vor Ort fürchten,...
- Robert Klemme: Ralf, danke für den Link! Wie kann das eigentlich sein, dass solche umfangreichen Bauarbeiten durchgeführt werden, ohne dass die Bewerbung schon durch...
- sportinsider: @ha: Doping ist und bleibt bullshit.
- Ralf: Gesellschaft für ökologische Forschung: Kritik an der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 Beeindruckende Fotobeweise für die Naturzerstörung in...
- Berlino: Mich freut erst mal, dass dieses Blog wieder erreichbar ist, mit samt seinen bisherigen Beiträgen. Ich freue mich auf spannende Berichte aus Vancouver. Beste...
- ha: sportinsider, “alle Läufer der westlichen Hemisphäre” disqualifiziert man womöglich deshalb nicht, weil man seit dem Dubin-Report weiß, wie die Gruppe...
- gun: @marco vom wachsenden Unsinn der Doping-Bekämpfung müssen sie mich nicht überzeugen. Auch nicht davon, dass es Funktionäre, Manager und andere, vorwiegend an Geld...













Some elements of answer!
Wie herrlich prosaisch!
[...] diese hier auf. Von den einzelnen Laboren wird hier noch gesprochen werden. Interessant dazu der Artikel von Jens Weinreich. Das Minsker Nationalbüro ist noch nicht gelistet. Dafür aber das polnische. [...]
Danke für die Liste! Aber warum antworten die eigentlich überhaupt, wenn sie quasi nichts sagen?
Igor Rasoronow ist Ukrainer und kein Russe. Ansonsten paßt alles! Einfach beim Dopingspiegel von sportspool.tv nachsehen. Dort wurde das Zweifachvergehen des Nordkoreaners doppelt gezählt, die unbestätigte Probe des Polen ist dagegen noch nicht berücksichtigt. Ansonsten stimmt alles überein…
Ralf: Danke, schon korrigiert.
Stefan: Ich denke, das ist in gewisser Weise nur noch ein Spiel, um sozusagen die Etikette zu beachten. Von beiden Seiten. Man kann dieses Spielchen bis an sein Lebensende betreiben, ohne irgendwie voran zu kommen.
Die APA meldet übrigens, daß es auch im Straßenrennen der Damen noch zu einer Umverteilung der Medaillen kommen könnte…
Doping-Gerücht lässt Soeder auf Bronze hoffen
http://diepresse.com/home/sport/mehrsport/413025/index.do?_vl_backlink=/home/sport/index.do
Doch kein Edelmetall für Soeder
http://www.nachrichten.at/sport/mehrsport/732031?PHPSESSID=0d9cd70b612d74b4301356ff25fd975e
warum schreibt hier eigentlich im blog niemand von den paralympics?
ist doch ganz interessant hier, evtl spaeter mal mehr.
:mb. nun gut, fangen wir doch mal mit dem “D”Wort an. eine Kanadische Offizielle war gestern doch leicht irritiert, dass ich mal den Fall des Leichtathleten Connor thematisierte, einen der schlimmsten paraolympischen Dopingsportler ever. Na ja, er haette seine zwei jahre bekommen, und im uebrigen bekaeme er ja auch nicht die staatliche Foerderung in Hoehe von 18.000 kanadischen Dollar, ergo sei seine Teilnahme in Peking keine Frage in Kanada gewesen. Uebrigens auch nicht in den deutschen Medien.
Auch interessant: Bei einer Dopingkontrolle im Judobereich (Olympiasieg fuer ein Land, das mit C anfaengt) sei ploetzlich kein WADAVertreter mehr anwesend gewesen, so meinte ein deutscher Trainer zu mir.
Tja…
Norway’s equestrian doping charge confirmed
http://www.icenews.is/index.php/2008/09/12/norways-equestrian-doping-charge-confirmed/
ick find dir jut. mach weiter so! schade, dass du und c. kneer bei der berliner zeitung gegangen seid. gibt es da eigentlich gründe für? liebe grüße…anne
Norwegian IOC member signals doping disclosures due
http://www.monstersandcritics.com/sport/olympics2008/news/article_1431727.php/Report_Norwegian_IOC_member_signals_doping_disclosures_due_
“The cases concern ’several people from several nations’ and several different events, Heiberg told broadcaster NRK.”
Habe ich auch gelesen. dpa machte daraus eine meldung, die noch weniger sagt und auch nicht darauf hinweist, dass es sich bei den sitzungen offenbar um die disziplinarkommission handelt.
auf der ioc-webseite zum thema sitzungen an diesem wochenende in lausanne: kein wort. null information für die medien. weiter natürlich null info zu den dopingfällen.
zu heiberg: vielleicht meint er nur die beiden weißrussen und den polen. grundsätzlich: meist hat er in der vergangenheit sogar das bisschen nichts revidiert, was er seinen norwegischen landsleuten im journalismus erzählt hat. mitunter waren seine dementis merkwürdig, weil sie doch das gegenteil von dem behaupteten, was auf ton- und videobändern zu hören und zu sehen war – was er also tatsächlich gesagt hatte.
Nr. 7-9 dürfen nun immerhin als bestätigt gelten:
http://www.olympic.org/uk/news/media_centre/press_release_uk.asp?id=2808
Die IOC-Urteile werden jedoch auf den St. Nimmerleinstag verschoben, damit sich auch ja niemand mehr für diese “Namenlosen” interessiert. Der Weltradsportverband verfährt übrigens ähnlich. Als Krönung gibt die UCI jedoch nur den Namen des Fahrers, nicht aber das betroffene Rennen an…
AP: U.S. Olympic dressage team lose 4th
http://edition.cnn.com/2008/SPORT/09/22/olympics.ban.ap/
dpa: Monatssperre für US-Reiterin
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/196949
Was geschieht mit den Proben von Peking?
http://www.rp-online.de/public/article/sport/olympia/sommer/619496/Was-geschieht-mit-den-Proben-von-Peking.html
ja, eine bemerkenswerte erklärung der nada – schon vom montag dieser woche, heute vom sportinformationsdienst verbreitet. ich wollte das schon mal bloggen, bin wg andere dinge davon abgekommen, werde nachher einen beitrag schreiben. es scheint, als hätten die kameraden den blog gelesen :)
nein, ernsthaft, es ist gut, dass einige kollegen auf das thema eingesteigen sind. ich habe aus peking am 20. August das hier geschrieben (mit einer ergänzung aus einem späteren beitrag im september):
PEKING. Der optische Eindruck täuscht selten. Ein gesunder Menschenverstand kann als Gradmesser für die Wahrhaftigkeit dessen herhalten, was sich in den olympischen Show-Arenen abspielt. Zum Beispiel: Siebenkampf der Frauen. Der Körper der Ukrainerin Ludmilla Blonska, das war von dutzenden Kameras in allen Einzelheiten bestens dokumentiert worden, wies viele jener Merkmale auf, die für Hormondoping typisch sind. Blonska wirkte doch sehr vermännlicht, anders kann man das nicht sagen. Nach dem Gewinn der Silbermedaille hinter ihrer Teamkollegin Natalja Dobrinska (Ukraine), deren Gesichtsform eher auf den Einsatz von Wachstumshormonen schließen lief, wurde Blonska auf der Pressekonferenz gefragt, wie sie zu ihrer Vergangenheit als Doperin stehe. Denn sie war 2003 erwischt und zwei Jahre gesperrt worden. Vergangenheit ist Vergangenheit und damit vergessen, sagte Blonska: „Man darf doch mal Fehler machen, oder?“
Vergangenheit ist Vergangenheit? Am Mittwoch wurde das Ergebnis ihrer Dopingprobe bekannt: Blonska war mit dem anabolen Steroid Methyltrienol gedopt. So wird die Amerikanerin Hyleas Fountain die Silber- und die Russin Tatjana Tschernowa die Bronzemedaille erhalten. Blonska droht eine lebenslange Sperre. An dieser Nachricht ist nichts spektakulär, es ist auch keine Hiobsbotschaft, sondern eine gute Nachricht. Merkwürdig ist vielmehr, dass in Peking nicht viel mehr als fünf Doper bei bislang 4133 Kontrollen (laut IOC der Stand am Mittwochmorgen) erwischt worden. Das sind 0,12 Prozent. Diese Quote korrespondiert nicht recht mit den vielen unerklärlichen Wunderleistungen im Swimmingpool, dem Olympiastadion oder der Gewichtheberbühne. Was die Zahlen auch nicht sagen: Viele der Modedrogen können nicht nachgewiesen werden. Zudem wird beispielsweise der Insulintest, den das Kölner Labor entwickelt hat, nicht eingesetzt.
Dieser Umstand verschärft die Fragen nach der Glaubwürdigkeit und Seriosität der Dopingkontrollen und Analysen im Olympia-Labor. Zahlreiche Hinweise und Indizien lassen Zweifel wachsen. So hält sich hartnäckig das Gerücht, die Proben, die angeblich acht Jahre eingefroren werden sollen, um später, wenn die Analysemethoden verfeinert wurden, nachträglich kontrollieren zu können, sollen in China gelagert werden. Ausgerechnet im Dopingwunderland China, wo der Chef der Nationalen Antidopingagentur (Cada) der Parteisekretär der Sportmedizinischen Klinik ist, die wiederum der Generalverwaltung für Sport untersteht.
In einem Telefonat widerspricht Patrick Schamasch, medizinischer Direktor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), vehement. Er sagt: „Sämtliche Proben werden binnen drei Wochen ausgeflogen und an einen geheimen Ort gebracht. Wohin, das darf ich ihnen nicht sagen.“ Die Auslagerung der Proben stellt höchste logistische Anforderungen. Die Urin- und Blutproben müssen gut gekühlt in Spezialbehältern transportiert werden. Alles muss zügig ablaufen, um die Proben nicht zu beschädigen. Manipulationsmöglichkeiten sind vielfältig. „Die Proben sind hundertprozentig sicher“, behauptet Schamasch. „Ich garantiere es.“
Einen Beweis dafür gibt es allerdings nicht. Es liegen keinerlei Informationen vor, die das Versprechen des IOC bestätigen könnten. Die Öffentlichkeit hat keine Möglichkeit, die Olympier zu überprüfen. Dem IOC gehören die Olympischen Spiele. Dem IOC gehören auch die eingefrorenen Proben. Die Weltantidopingagentur Wada ist nur Beobachter.
Bei vergangenen Olympischen Spielen sind auf mysteriöse Weise zahlreiche positive Proben verschwunden – etwa 1984 in Los Angeles. Andere positive Proben – etwa 1980 in Moskau – wurden erst gar nicht als solche analysiert. Die Fälle wurden nie aufgeklärt.
Seit den Sommerspielen 2004 in Athen werden die Proben acht Jahre aufbewahrt. Einen peinlichen Fehler gab es gleich zu Beginn: Dem Amerikaner Tyler Hamilton, dem langjährigen Gehilfen von Lance Armstrong und Olympiasieger im Einzelzeitfahren, wurde Blutdoping nachgewiesen – aber nur in der A-Probe.
Die B-Probe konnte wegen unsachgemäßer Lagerung nicht verwendet werden: Vollblut und Blutplasma waren im selben Container eingefroren worden. Der Doper Tyler Hamilton bleibt also Olympiasieger.
Ein Fehler, der sich nicht wiederholen soll, verspricht IOC-Kommunikationsdirektorin Giselle Davies. Es ist eines von vielen Versprechen.
Die Frage, ob das Labor tatsächlich mit modernsten Testmethoden und Gerätschaften ausgerüstet ist, wird ebenfalls kontrovers diskutiert. Der Unterschied kann beträchtlich sein. Mit der Präzision der Geräte steigt die Wahrscheinlichkeit der Detektion von Dopingmitteln exorbitant. Laborchef Wu Moutian hatte im Frühjahr offen darüber geredet, dass er sich bessere Geräte wünsche und mit denen, die die Generalverwaltung für Sport teilweise von chinesischen Universitäten geleast hat, nicht zufrieden sei. Dagegen erklärte John Fahey, Präsident der Weltantidopingagentur (Wada), vor drei Wochen: „Betrüger haben eine große Chance, erwischt zu werden.“ Fahey verweigerte auf konkreten Nachfragen detaillierte Auskünfte, angeblich, weil er Doper nicht in Sicherheit wiegen wolle.
Laut Wu Moutian arbeiten etwa 150 Personen im Pekinger Labor, darunter 50 chinesische Wissenschaftler, 20 Experten anderer Labors und ein knappes Dutzend Mechaniker der Wada, die für den Geräteservice verantwortlich sind. Unklar bleibt, inwieweit die Wada und die Beobachtergruppe, die von der Engländerin Sarah Lewis (Generalsekretärin des Ski-Weltverbandes) geleitet wird, unbeeinflusst ihre Kontrollfunktion ausüben können. Auch dazu gibt es widersprüchliche Angaben. IOC-Direktor Patrick Schamasch aber verspricht „hundertprozentige Sicherheit“. Die Arbeitsbedingungen für Analytiker und Beobachter seien optimal. „Die Experten aus 20 anderen Labors bürgen für Qualität und Unabhängigkeit.“
Wer beispielsweise beobachtet, wie abgebrüht, geradezu brutal Sun Weide, Sprecher des Organisationskomitee BOCOG, und IOC-Kommunikationsdirektorin Giselle Davies ihre nur noch gelegentlichen Pressekonferenzen durchziehen, muss das Vertrauen verlieren. Davies machte am Mittwoch mehrfach klar, dass Fragen, die Journalisten im abgeschlossenen Raumschiff Olympia stellen, nicht wirklich von Belang sind: „Das hat alles keinen negativen Einfluss auf die öffentliche Meinung“, sagte Davies: „Für die meisten Menschen sind diese Spiele sehr erfolgreich.“
In diesem Zusammenhang ist auch die WADA-Statistik von 2007 interessant:
Laboratory % Adverse Analytical Findings (Olympic and Non-Olympic Sports)
1. Tokyo, Japan 0.25%
2. Ankara, Turkey 0.38%
3. Beijing, China 0.51%
4. Salt Lake City, USA 0.77%
5. Rio de Janeiro, Brazil 0.87%
6. London, UK 0.90%
7. Bangkok, Thailand 0.93%
…
9. Moscow, Russia 1.11%
…
12. Athens, Greece 1.77%
13. Sydney, Australia 1.80%
14. Kreischa, Germany 2.01%
15. Cologne, Germany 2.02%
…
30. Lausanne, Switzerland 3.66%
31. Ghent, Belgium 4.41%
32. Paris, France 5.03%
33. Prague, Czech Republic 5.48%
http://www.wada-ama.org/rtecontent/document/LABSTATS_2007.pdf
—> Table B, Seite 3
1) Peking war 2007 das “drittschlechteste” WADA-Labor, was die Aufdeckung positiver Fälle betrifft.
2) Das Labor in Paris deckt 10 mal mehr positive Fälle auf als dasjenige in Peking (ca. 500 positive Fälle gegenüber ca. 50 bei jeweils etwa 10000 Proben!)
3) Deutschland (Kreischa, Köln) “nur” im Mittelfeld!
4) Labore in Olympiastädten zumeist wenig effektiv:
1992 Barcelona 2.11%
1994 Lillehammer (->Oslo?) 2.02%
1996 Atlanta (->??)
1998 Nagano (->Tokyo?) 0.25%
2000 Sydney 1.80%
2002 Salt Lake City 0.77%
2004 Athen 1.77%
2006 Turin (-> Rome?) 2.47%
2008 Peking 0.51%
5) Kanada scheint für Vancouver 2010 gut gerüstet zu sein (Montreal: 2.87%), in das Labor für London 2012 (0.90%) dürfte man noch ein wenig investieren…
das ist wirklich interessant. schade, hätte ich sehen müssen für das artikelchen.
Ich bin nicht ganz sicher, aber ich meine, die WADA-Statistik wurde später veröffentlicht. Und vor allem war das doch bestimmt nicht der letzte Artikel zum Thema… ;-)
und das ist die neue Wada-liste für 2009:
http://www.wada-ama.org/en/prohibitedlist.ch2
kam vor einer stunde.
Reuters: Rogge says IOC more credible on doping since Beijing
http://www.reuters.com/article/sportsNews/idUSTRE48T4OE20080930
Schäuble findet klare Worte: “Alle dopen!”
http://www.zeit.de/online/2008/40/schaeuble2
[...] Lukaschenko (NOK-Präsident und Präsident [...]
@Ralf
sind dann aber auch die einzig klaren Worte!
“Die Drohung mit dem Strafrecht würde den Kampf gegen Doping nicht stärken, sondern schwächen.” sagt er. Hier wäre ein Nachhaken im Interview schön gewesen. Stattdessen Themenwechsel.
So auch hier irgendwie nur some elements of answer..
Es kommt wieder Bewegung in die olympischen Resultatslisten. Bei den Radsportlern wackeln die Olympiasieger, in Luxemburg hat es immerhin den Fahnenträger erwischt…
Fahnenträger Stacchiotti (16) positiv getestet
http://news.tageblatt.lu/news/121/ARTICLE/5551/2008-10-03.html
[...] die eingefroenen Dopingproben von Peking nachuntersuchen lassen. So plötzlich? Nachdem man doch die ganze Zeit geblockt hat und auch keine hilfreichen Aussagen zu den eingefrorenen Proben treffen wollte, außer den [...]
[...] hartes Eingreifen des IOC in der Dopingfrage bejubelte, weil unter für mich durchaus mysteriösen Umständen angekündigt wurde, die Blutproben von Peking noch einmal analysieren zu lassen, empfiehlt es sich, [...]
zum reitenden freund alves newstickerte das zdf heute nachmittag:
3,5 monate sind ein “sehr hartes strafmaß”?! das sind ja richtige monsterstrafen, die da offenbar an der tagesordnung sind – die abschreckungswirkung dürfte enorm sein! vielleicht sollten sich da auch mal die radler ein beispiel dran nehmen, wie man den kampf gegen doping so richtig kompromißlos führt…
[...] der falschen Leute. Zumal in dieser Situation mit all den Versäumnissen, und propagandistischen Manövern. Es fehlt halt an Transparenz. So lief das schon immer im olympischen Sport, was ich gleich an [...]
Case Decision: Olympic Horse Cöster Disqualified
http://www.thehorse.com/ViewArticle.aspx?ID=12944
Belarusian hammer throw duo maintain innocence
http://naviny.by/rubrics/inter/2008/10/25/ic_media_259_2410/
AP: Hansen faces doping hearing to keep Olympic medals
http://www.iht.com/articles/ap/2008/11/06/sports/OLY-EQU-Hansen-Doping.php
dpa: Rogge erwartet noch sieben Dopingfälle
http://sport.ard.de/sp/weitere/news200811/08/rogge_doping_081108.jsp
Eigentlich nichts neues, aber der dpa war es eine Meldung wert. Während das IOC in Peking in der Lage war, Dopingfälle innerhalb weniger Tage zu beurteilen, erfordert ein “genaues Vorgehen” nach den Spielen mehrere Monate. Wie gesagt, gleicher Trick wie bei der UCI: je länger man mit der Bekanntgabe wartet, desto weniger interessiert sich die Öffentlichkeit noch dafür!
[...] EOC und Pat Hickey haben Lukaschenko – Sponsor einer total vertrauenswürdigen Regional Agency der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada; anerkannter Dopingbekämpfer; heimlicher Anhänger von Transparency International u. v. a. m. – [...]
Japan Today (bzw. sid) mit einer Sensationsmeldung: Weißrussische Hammerwerfer unter Dopingverdacht
Aber das wissen bisher nur geheime Quellen “nahe der Disziplinarkommission des Internationalen Olympischen Komitees”… ;-)
IOC: IOC takes decisions on three doping cases
The athlete Vadim Devyatovskiy, Belarus, Athletics, is disqualified from the Men’s Hammer Throw event, where he had placed second.
The athlete Ivan Tsikhan, Belarus, Athletics, is disqualified from the Men’s Hammer Throw event, where he had placed third.
The athlete Adam Seroczynski, Poland, Kayak, is disqualified from the Kayak double (K2) 1000m Men event, where he had placed 4th.
Tja, Ralf, das haben wir korrekt zusammen getragen. Die einzelnen Beschlüsse habe ich jetzt im Beitrag verlinkt. Nun warten wir mal, ob bei den Nachkontrollen etwas rauskommt. Wobei die vielen Märchen, die zu diesen Kontrollen verbreitet wurden, kaum zu zählen sind. Mal wurden die Proben sofort ausgeflogen, mal im September, mal wurde im Oktober damit begonnen. Mal begann man, die Proben im September zu analysieren, mal war man im Oktober damit fertig, mal hat man noch nicht begonnen, jetzt irgendwie irgendwo irgendwann im Januar.
Kaum zu glauben.
dumme frage – aber gibt es eigentlich einen schlüssigen grund, warum die positiven ergebnisse erst jetzt öffentlich werden? mit den vielfach angekündigten nachtests kann es ja offensichtlich noch nichts zu tun haben…
ist testosteron also der käse unter den dopingmitteln und muss erst monatelang in dunklen kammern reifen? hat man bis zur jetzigen ioc-sitzung gewartet, um den anwesenden schreibern guten gewissens diktieren zu können, wie wirksam die kontrollen seien und dass die schwarzen schafe letztlich keine chance hätten? oder musste man einfach die damit in keinerlei zusammenhang stehende ordensverleihung an unser aller freund alexander “lucky” luk. abwarten?
(also, öffentich bekannt waren die drei fälle natürlich schon (wenn auch erst mit gebührlichem abstand zu den tests/spielen) – aber richtig offiziell sind sie ja erst seit heute)
Thomas Kistner in der SZ bringt den traditionellen Aspekt ins (Milliarden)spiel : “…das IOC erkennt ihre Medaillen ab und reicht sie nach festem Brauch an die Nächstplatzierten weiter.”
http://www.sueddeutsche.de/sport/540/451255/text/
FEI: FEI Tribunal Takes a Final Decision in the Prohibited Substance Case Involving the Horse CAMIRO
[...] Organisationen und Unternehmen. Aber ein passendes Schlusswort für dieses Jahr, das dem IOC (“some elements of answer”) den Journalistenpreis “verschlossene Auster” bescherte, ist es allemal. Die dem [...]
AP: Belarusians appeal Olympic doping violations
nortecastilla.es: Dos años de sanción para la ciclista Moreno por dopaje en los Juegos
Dem IOC geht die Arbeit nicht aus. Erneut muß ein Peking-Resultat nachträglich korrigiert werden…
hellenicathletes.com: Tsoumeleka tests positive, retires from track
Evtl. ist dies sogar das erste “positive” Ergebnis der IOC-Nachtests:
Da der CERA-Test ein Bluttest ist, kann a retesting of her urine sample übrigens nicht ganz stimmen, fällt mir gerade noch auf…
Wäre ganz hübsch, würden sie die Proben von Athen 2004 nachtesten. Damit die Goldmedaille einen anderen Besitzer bekommt. Oder einfach nicht wieder neu vergeben, wie bei Jones.
Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, daß es für CERA auch einen Urintest gibt:
Ist das eigentlich der erste CERA-Fall außerhalb des Radsports?
(wobei der urin-test wohl nicht so empfindlich ist, bzw. sich cera da generell schlechter nachweisen lässt. beim herrn piepoli waren, wenn ich mich recht entsinne, ja zunächst alle (urin)probem negativ. der bluttest war im sommer wohl noch nicht einsatzbereit – erst im blut gabs dann ja den positiven befund. die herren kohl und schu(h)macher nicht zu vergessen, deren urin ja auch schön sauber war.)
alberico di cecco, italien, marathon, hat es anscheinend bereits anfang november zu einem positiven EPO-bescheid gebracht. der hinweis auf CERA-EPO findet sich allerdings nicht besonders häufig, insofern könnte es womöglich auch nur ein ganz “traditioneller” EPO-fall sein…
(das frollein tsoumeleka hat ja im übrigen richtig sinn für humor:
das nenn ich doch mal vorbildlich!)
AP: Equestrian appeals loss of medal, doping ban
SPON: Griechische Olympiasiegerin positiv getestet
WADA: WADA Suspends Ankara and Penang Laboratories from Anti-Doping Analysis
Ankara hatte 2007 eine erstaunlich niedrige “Erfolgsquote” von nur 0.38% (nur unterboten von Tokio), Penang lag mit 2.20% im Bereich von Köln und Kreischa…
“Erfolgsquote” = % Adverse Analytical Findings (Olympic and Non-Olympic Sports)
CAS: Eight months suspension imposed on Christian Ahlmann
hellenicathletes.com: Tsoumeleka may face jail time
hindu.com: NADA to take up Monika doping case
[...] “some elements of answer” [...]
War leider einige Tage offline. Wurde irgendwo die Frage aufgeworfen, warum einer der CERA-Fälle mehr als 3 Monate vor den übrigen publik wurde? Und deckt sich der Fall Tsoumeleka mit der Aussage des IOC, wonach mit den Nachtests im Januar begonnen wurde (‘The latest round of testing, which began in January‘)? Wie lange dauert ein CERA-Test üblicherweise?
weiß man denn, ob es sich bei den nachtests um blut- oder urinproben gehandelt hat? (jetzt nicht dass es wichtig wäre, nur stichwort transparenz und so…)
das der olle tsoumeleka-fall jetzt tatsächlich mit zu den resultaten der nachtests gezählt wurde, hat mich allerdings auch nicht zu knapp gewundert…
und wer ist eigentlich der/die glückliche mit den zwei positiven tests?
@ cf: Sieh mal hier nach: Die Peking-Nachlese …
Wenn ich die Pressemitteilung des IOC richtig lese: Cera-Nachweis in Blutproben (847), Insulin-Nachweis in Urinproben (101).
Wie immer gilt: keine Gewähr.
[...] auch. Zudem ist einmal mehr anzumerken: Der Zeitraum der Olympischen Sommerspiele, wenn das IOC die Dopingkontrollen verantwortet, taucht in diesen Tabellen nicht auf. Erstaunlicherweise (oder [...]
[...] 28 Sportarten in Peking. Deshalb dauert es bei Olympia 3-4 Tage. Minimum, wie wir nicht erst seit Peking [...]
[...] 28 Sportarten in Peking. Deshalb dauert es bei Olympia 3-4 Tage. Minimum, wie wir nicht erst seit Peking [...]
Am
hatte ich in diesem Thread die Kontrollstatistiken von 2007 diskutiert. Inzwischen hat die WADA die Statistiken für 2008 veröffentlicht. Das Labor in Peking weist im Olympiajahr die “schlechteste Trefferquote” auf, was belegt, daß die große Zahl der Kontrollen während der Spiele doch eher wirkungslos ist. Das Ranking nach “Trefferquote” (Table B, Seite 3):
1. Beijing, China 0.30 %
2. Seoul, Korea 0.43 %
3. Dresden, Germany 0.51 %
4. Los Angeles, USA 0.56 %
5. Rio de Janeiro, Brazil 0.54 %
6. Tokyo, Japan 0.61 %
7. Ankara, Turkey 0.62 %
8. Sydney, Australia 0.63 %
9. Oslo, Norway 0.76 %
10. Rome, Italy 0.85 %
11. Athens, Greece 0.86 %
12. Moscow, Russia 0.88 %
13. Salt Lake City, USA 0.91 %
…
16. London, UK 1.16 %
17. Cologne, Germany 1.21 %
…
26. Barcelona, Spain 1.86 %
27. Madrid, Spain 1.90 %
28. Montreal, Canada 1.97 %
29. Havana, Cuba 2.00 %
30. Prague, Czech Republic 2.28 %
31. New Delhi, India 2.46 %
32. Penang, Malaysia 2.78 %
33. Paris, France 3.10 %
34. Ghent, Belgium 3.21 %
1) Wiederum deckt das “erfolgreichste” Labor etwa 10 mal mehr positive Fälle auf als das “schlechteste”.
2) Köln wieder im Mittelfeld, während Dresden in die “Spitzengruppe” vorgestoßen ist.
3) Für Vancouver 2010 brauchen wir uns wohl keine Sorgen zu machen (Montreal: 1.97 %), für London 2012 schon eher (London: 1.16 %).
4) In der “Spitzengruppe” halten konnten sich Peking, Rio, Tokio und Ankara. Neu sind Seoul, Dresden und Los Angeles.
5) Spanien mit Barcelona und Madrid überraschend “erfolgreich”. Wird dort vielleicht doch intelligenter getestet als angenommen?
6) Gent, Paris und Prag zum wiederholten Male sehr “erfolgreich”, Lausanne dieses Mal “nur” im Mittelfeld.
7) Das neueste Labor arbeitet offensichtlich bereits sehr “erfolgreich”.
Zum Londoner Labor ist noch folgendes anzumerken:
Da in Großbritannien wohl vor allem Rugby-Spieler ertappt werden, landet das Londoner Labor bei den olympischen Sportarten (Table B1) auf dem 3. Rang. Nur Seoul und Peking haben 2008 “ineffektiver” gearbeitet…
AP: Greek official acknowledges Halkia torch mistake
Daß man dafür auch noch eine Entscheidung braucht!? Für mich klingt das irgendwie selbstverständlich…
AP: Greece bans dopers from Olympic torch relays
Schade, das Thema hätten wir vor Tagen schon diskutieren sollen. Das zeigt halt einmal mehr die Verkommenheit des griechischen Sportsystems. Die Entschuldigung ist verlogen. Das IOC hätte das sicher vorher überprüfen und Einwände geltend machen können. Ich bin aber relativ sicher, dass es auch bei einem Fackellauf in Deutschland zu derartigen “Zwischenfällen” kommen würde.
“Zwischenfälle”? Da fällt mir doch spontan der Fackellauf durch Berlin vor Athen 2004 ein. Unter den 132 Startern nahmen auch einige Stammgäste dieses bunten Blogs teil.
Pechstein, Hajo Seppelt, UDIOCM – hübsche Mischung. Ich wusste das nicht von HS oder hatte es vergessen.
;-) Ach deshalb les ich hier nicht mit.
Was es alles noch im Netz gibt, fairerweise müsste die Münchner Läufer auch noch verlinken. :-)
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