Florence Griffith-Joyner et al.

veröffentlicht: 21. September 2008, 23:32 - zuletzt bearbeitet: 22. September 2008, 12:57

My Flo Jo

She ran with speed, style and grace.
She added beauty to a sometimes not so glamorous sport.
She ran with force, without looking forceful.
She ran tired, looking tireless.
She wished her opponents good luck and ran away from them as if there were no such thing as luck.
She ran with her personal outfits, which startled all eyes on her.
Her black hair moved in the wind like a flag on a pole,
and after each race won, she would drop to her knees
and thank God for her soul.
Little did we know that Flo Jo had a direct line to God’s phone,
and the good Lord called and said, “come home”.
Flo, my angel, it’s time to rest, You’ve shown the worlds … You Are The Best.
We miss you, but we will always remember the good in you.

© by Alfrederick Joyner

Man muss Florence Griffith-Joyner, die heute vor zehn Jahren gestorben ist und deren Rechteverwalter diese Webseite betreiben, gewiss nicht so in Erinnerung behalten wie Ihr Ehemann Al Joyner. Man darf zurecht zweifeln. Nicht nur an der Windmessung damals, im Juli 1988, in Indianapolis:

Bei den Trials im Juli 1988 schockte sie die Welt. Bei den Olympischen Spielen in Seoul im September schockte sie niemanden mehr. Seither ist Flo Jo Weltrekordlerin über 100 Meter, 200 Meter, sie ist dreifache Olympiasiegerin – und kein Titel, kein Rekord wird ihr je genommen werden. Leider.

Die Kollegen vom IOC-Sponsor “Sports Illustrated” haben die Wundergeschichte damals so aufgeschrieben:

Wie schnell aus einer, die nur mit rennt, eine werden kann, die weit voraus rennt, haben auch andere bewiesen – aber nie zuvor und nie danach so eklatant wie Flo Jo. Wie schnell und nachhaltig Dopingmittel wirken, hat kaum jemand so eindrücklich beschrieben wie Kelli White, eine, die einst auch nur mit rannte, dann aber plötzlich, im August 2003, weit voraus rannte. “It was too easy”, sagte Kelli White Jahre später, als alle Welt die Fakten über den Balco-Skandal und ihre Drogenkuren erfahren hatte. Als sie im August 2003 in Paris als Weltmeisterin – erst über 100, dann über 200 Meter – von der Bahn ging, hat sie sich schuldig gefühlt, sagte Kelli White. Diese Passage (ab 2:38 min) aus der ABC-Dokumentation “Catch me, if you can” ist sehr zu empfehlen:

In diesem Zusammenhang will ich für das Interview mit Balian Buschbaum (“Ich kam mir vor wie ein Pitbull”) von Anno Hecker und Daniel Meuren aus der heutigen FAS unbedingt einen Lesebefehl aussprechen.

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61 kommentare zu “Florence Griffith-Joyner et al.”

    1. Ben am 22. September 2008 - 10:04 -

      Vielen Dank für den Lesebefehl am Ende. Von Ihnen nehme ich als ehemaliger Zivi auch mal nen Befelh engegen und führe ihn aus.
      (Als kleiner Junge fand ich Flo-Jo 1988 toll.)

    2. Julia am 22. September 2008 - 11:55 -

      Tatsächlich ein sehr interessanter Artikel der Lesebefehl – vielen Dank dafür. Bleibt nur zu hoffen, dass Balian Buschbaum tatsächlich als Trainer ein paar Kinder vom dopen abhalten kann.

    3. ha am 22. September 2008 - 12:40 -

      Das FloJo-Video ist irre – mehr noch als der Lauf die Stimme, wie aus einem Comic, irreal, eingepflanzt, drübergespielt, nicht dazu gehörend … Es spricht: die Außerirdische da drinnen. Danke für die Lektion zum Thema: Wie man Doping hört.

    4. Martin Sommerfeld am 22. September 2008 - 13:25 -

      Conte nennt White einen “Hyper-Responder” bzgl. Doping. Der Begriff war mir in dem Zusammenhang so noch nicht untergekommen, auch wenn natürlich sofort klar ist, was gemeint ist. Auch im Radsport wird gern gemunkelt, dass einige mehr als andere von den gleichen Drogen (also in den Neunzigern vor allem Epo) profitieren, siehe unter anderem die Jeff D’Hont-Interviews.

      Kennt jemand interessante Artikel zu dem Thema Doping-Hyper-Responder?

    5. Jens Weinreich am 22. September 2008 - 13:51 -

      im buch von Brigitte Beerendonk (“Doping-Dokumente”) finden sich dazu etliche tabellen aus doktorarbeiten und habilitationsschriften der ddr-dopingärzte. diese statistiken sind unter dem aspekt “hyper-responder” interessant zu lesen, auch wenn sie natürlich nur anhaltspunkte bieten und es nur um oral-turinabol geht.

    6. ha am 22. September 2008 - 16:02 -

      Soweit ich weiß, hängt, ob man High- oder Low-Responder auf Steroide ist, von der Zahl der Androgenrezeptoren ab, schlicht genetische Veranlagung für “terms of transformation”, wie Conte sso zynisch sagt. Es gibt z. B. Athleten, die sprechen auf Kreatin gar nicht an, auch Clebuterol wirkt nicht immer (liest man in Bodybuilderforen), und Cortison muss generell nach responding eingestellt werden. Wie bei Medikamenten – die einen sprechen darauf an, die anderen nicht. Kenne keine Veröffentlichung dazu. Auch schwierig mit den Versuchen, anders als zu DDR-Zeiten.

    7. ha am 22. September 2008 - 16:04 -

      CleNbuterol – heißt das Tiermastmittel, das seit Springstein & Co. und immer mal wieder …

    8. Martin Sommerfeld am 22. September 2008 - 17:12 -

      Danke für die Hinweise. Interessiert mich vor allem unter dem Aspekt die immer wieder gern geäußerte Behauptung “Wenn alle dopen (=Profiradsport 90er) ist es doch wieder gerecht/fair!” zu widerlegen.

    9. Daniel am 22. September 2008 - 22:11 -

      Hätte Mrs. Griffith-Joyner damals die gleichen Berater wie der Witz-Bolt gehabt, hätte sie kurz vor dem Ziel abgestoppt und ein bisschen geposed. So ändern sich die Zeiten…

    10. Ben Johnson et al. : jens weinreich am 23. September 2008 - 16:29 -

      [...] noch ein Jubiläum, drei Tage nach dem zehnten Todestag von Flo Jo: Am 24. September 1988 – am Tag, als Kristin Otto ihre fünfte von sechs Goldmedaillen gewann [...]

    11. Haidhauser am 24. September 2008 - 16:18 -

      “Seither ist Flo Jo Weltrekordlerin über 100 Meter, 200 Meter, sie ist dreifache Olympiasiegerin – und kein Titel, kein Rekord wird ihr je genommen werden. Leider.”

      Sie hat ihren Betrug mit dem Leben bezahlt – ich finde, das ist ausreichend, oder?

    12. Jens Weinreich am 25. September 2008 - 12:22 -

      ich überlege, ob mein satz hohlspiegelreif ist. kann mich aber nicht dafür entscheiden. denn es ist doch so, dass diese “weltrekorde”, dazu ja auch die “olympischen rekorde” bis auf alle ewigkeit gelten und damit all jene beleidigen und verzweifeln lassen müssen, die es mit sauberen mitteln versuchen.

    13. Tina am 3. Oktober 2008 - 14:22 -

      Vielen Dank für den Lesetipp, auch wenn ich ihn erst jetzt entdeckt habe.
      Ein wirklich sehr spannendes Interview.
      Ich fand Yvonne Buschbaum damals irgendwie immer recht unsympathisch, weil sie so sehr verbissen gewirkt hat. Das versteht man jetzt in der Rückbetrachtung natürlich besser.
      Interessant auch der kurze Einschub, dass sie Frauen jetzt auch nicht mehr so versteht ;-)

    14. Ralf am 2. Dezember 2008 - 13:13 -

      2003 Vizeweltmeister, 2008 Herzinfarkt:

      AP: Russian race walker Skurygin dies at 45
      http://www.iht.com/articles/ap/2008/12/02/sports/ATH-Russia-Obit-Skurygin.php

    15. Ralf am 2. Januar 2009 - 15:11 -

      cbc.ca: Cherepanov took performance-enhancing drugs

      Russian investigators said Monday that Alexei Cherepanov, a New York Rangers prospect who died this fall, had been taking performance-enhancing drugs for months. Cherepanov, 19, collapsed on Oct. 13

    16. Ralf am 12. Januar 2009 - 09:50 -

      NRZ: Der Lauf der Dinge war ein anderer

      Oder – und das ist beim plötzlichen Tod von Leistungssportlern heutzutage ein üblicher Reflex – war Doping im Spiel? [...] Man weiß es nicht. Erst die Obduktion wird diese Woche die Tatsachen aufdecken.

    17. Ralf am 12. Januar 2009 - 17:53 -
    18. Ralf am 5. Februar 2009 - 09:26 -
    19. Ralf am 6. Februar 2009 - 09:05 -
    20. Ralf am 6. Februar 2009 - 14:27 -

      Wilhelm Schänzer im ARD-Interview: “Todesursache meist nicht Doping”

    21. Walter am 6. Februar 2009 - 16:45 -

      Werner Franke tippt auf genetische Ursachen für den Sekundentod,da aber in den USA p.a. 100.000 junge Sportler sterben,glaube ich da auch nicht recht dran.Dafür würde sich eine Studie lohnen:

      http://www-unix.oit.umass.edu/~excs597k/carpenter/sdathlete.htm

      Dies ist auch eine interessante Geschichte,dafür würde ich auch eine Studie bezahlen:

      http://www.dr-schnitzer.de/doping.html

    22. Herbert am 6. Februar 2009 - 19:59 -

      Ralf, Dr. Schnitzer ist leider bislang nicht erhört, sondern marginalisiert worden. Das Thema war und ist sicher einigen zu unbequem. Also wird lieber geschwiegen und ausgesessen.

    23. Herbert am 7. Februar 2009 - 08:08 -

      Auch eine Sicht auf die Dinge:
      http://idw-online.de/pages/de/news299093

    24. Herr Holle am 7. Februar 2009 - 10:19 -

      Komisch ist, dass Prof. Daumann die “Ökonomie des Dopings” offenbar nur aus Sportler- und nicht aus Trainer-, Arzt- oder Sportverbandssicht untersucht hat. Anderenfalls hätte er wohl kaum die Empfehlung gegeben, “die Dopingbekämpfung” den “Spitzensportverbänden” zu überlassen. Letztere haben doch das größte ökonomische Interesse an nicht entdeckten Dopingfällen! Siehe die dramatischen Einbrüche bei Medienaufmerksamkeit und Sponsoreneinnahmen durch Doping-Enthüllungen (das Problem sind ja die Enthüllungen und öffentlichen Diskussionen, nicht das tatsächlich durchgeführte Doping) im Radsport.

    25. Herbert am 7. Februar 2009 - 11:21 -

      @ Herr Holle, ich hab´s noch nicht gelesen. Werde es aber definitiv tun. “In der öffentlichen Debatte dominierten bislang ethische, juristische, medizinische und sportpolitische Aspekte”, so Daumann. “Wirtschaftliche Gesichtspunkte wurden in dem Zusammenhang dagegen kaum diskutiert, obwohl sie wertvolle Erkenntnisse liefern.” In seinem neuen Buch “Die Ökonomie des Dopings” beleuchtet Frank Daumann das Thema aus wirtschaftlicher Sicht. So erläutert er nach einleitender Klärung des Doping-Begriffs den Doping-Markt und benennt dessen Akteure, sowohl auf Angebots- als auch auf Nachfrageseite.”http://idw-online.de/pages/de/news299093
      Auf den Dopingbegriff(aus WADA-Sicht?) und die Akteure auf dem Doping-Markt bin ich ja gespannt. Bis auf die Machenschaften der Pharmaindustrie gab´s ja darüber bislang wenig zu erfahren.
      Oder wird geht es wieder nur der Abklatsch oller Kamellen ? Da müssen wir doch mal schauen.

    26. Herr Holle am 7. Februar 2009 - 11:39 -

      @Herbert: Über die Ökonomie des Dopings (und auch der Korruption, was ja teilweise miteinander zu tun hat) hat Prof. Maennig, selbst Olympiasieger 1988 im Deutschlandachter recht umfangreich veröffentlicht: http://www.uni-hamburg.de/economicpolicy/sport.html. Die soziologischen Betrachtungen von Prof. Bette sind dafür auch hilfreich. Auf jeden Fall sehe ich in ökonomischen Ansätzen einen bisher noch zu wenig beachteten Forschungsansatz in der Dopingbekämpfung.

    27. Walter am 7. Februar 2009 - 19:15 -

      @Holle,bisher las ich zu diesen Zusammenhängen nichts wichtiges in Zeitungen,obwohl es da finanzielle Interessen geben muß.Ist dies zu heiß für die Medien?
      Es müßte nur eine Frage aus der fast noch jüngeren Vergangenheit geklärt werden:
      Warum ließ das IOC dieses EPO seit 1987 ganze 15 Jahre nicht testen?
      Alleinhersteller war in dieser Zeit Amgen.Wenn die Antwort in diesem Buch steht,werde ich es lesen.

    28. Herr Holle am 8. Februar 2009 - 10:25 -

      @Walter: Da warte ich auch mal auf einen gut recherchierten Bericht. Zumal man die Vertriebswege von zum Doping eingesetzten “legalen” Arzneimitteln über die Chargennummer (steht auf jeder Verpackung) zurückverfolgen kann. Als Ansatzpunkte gibt es eigentlich genügend Schachteln in den Asservatenkammern. Oder Sportler sammeln mal die Verpackungen/Nummern von dem, was sie von ihren Trainern/Ärzten so alles zugesteckt bekommen…
      Was ich aber mit “ökonomischen Ansätzen” meinte, ist etwas anderes: Sowohl kommerzielle Sportveranstalter (Vereine, Verbände) als auch deren Sponsoren haben kein Interesse an einem lückenlosen Doping-Kontrollsystem, sondern lediglich an der öffentlichen Wahrnehmung, es gebe so ein System. Damit dieser Glaube aufrecht erhalten wird, müssen sozusagen “in homöopatischer Dosis” bisweilen einige Sportler, gern auch mal prominente, auffliegen. Wird keiner erwischt, dann glaubt die Öffentlichkeit nicht an ein funktionierendes Kontrollsystem. Zu gut darf das Kontrollsystem aber auch nicht funktionieren, denn dann passiert so etwas wie gerade im Radsport: Da verlieren nämlich dann viele (Konsumenten, Medien und deshalb auch Sponsoren) das Interesse und die Protagonisten ihre Geldquellen. Diese Zusammenhänge/Interessenlagen kann man meiner Meinung nach mit ökonomischen Methoden (Erwartungswert, Spieltheorie) ganz gut durchleuchten.
      Auf das aktuelle Ereignis vom Biathlon bezogen: Es wurde mal wieder Zeit für positive Tests, sonst hätte das Kontrollsystem im Biathlon an Glaubwürdigkeit verloren. Mehr als die drei bisherigen Sportler sollten aber bitteschön auch nicht erwischt werden, sonst steigen noch am Ende die Fernsehsender aus!

    29. Ralf am 19. Februar 2009 - 09:32 -
    30. Ralf am 24. Februar 2009 - 08:43 -
    31. Ralf am 5. März 2009 - 09:47 -
    32. Ralf am 11. März 2009 - 08:53 -

      Bietigheimer Zeitung: Prof. Steinacker: Herzmuskelentzündung und Wandverdickung als Gründe

      In Deutschland herrscht ein Mangel an Obduktionen, wir haben die niedrigste Obduktionsrate in ganz Europa. Kein Richter oder Staatsanwalt ordnet in Deutschland eine Obduktion an, wenn das die Familie nicht will.

    33. Walter am 11. März 2009 - 09:56 -

      Herr Holle,
      gerade habe ich es erst entdeckt.Schön,warten wir also schon zu zweit auf einen gut recherchierten Bericht.
      Ich glaube allerdings nicht,dass es am Nichtinteresse an einem lückenlosen Kontrollsystem liegt,eher an den immensen Kosten und den schwachen Tests,die auch fehlerhaft sein können.
      Indirekte Tests bei der Tour durch Sottas haben gezeigt,dass das Peloton sofort auf vorliegende Tests reagiert.2001/2002 war das Peloton praktisch sauber,bis sich herausstellte ,dass der neue EPO Test nicht so weit in die Vergangenheit reichte und mit Fremd- oder Eigenblut hantiert wurde.
      http://l036sys0.nzz.ch/2007/08/05/sp/articleFEB4O.html
      Indirekt wissen sie also in Lausanne genau,wie sauber das Starterfeld jedes Jahr ist.

    34. Ralf am 16. März 2009 - 12:15 -

      SZ: Tod aus vollem Lauf

      Natürlich könnte auch Doping für viele Tote im Sport verantwortlich sein, “aber wie groß der Einfluss ist, weiß keiner so genau”, sagt Martin Halle. [...] “Mich ärgert, dass im Radsport verschwiegen wird, dass sich um 1990 und um 2000 die Todesfälle häuften”, sagt Franke.

    35. Ralf am 8. April 2009 - 09:42 -
    36. Herbert am 8. April 2009 - 10:18 -

      Ralf, Dajkas plötzlicher Tod erinnert mich an das tragische Ende von Il Pirata und dessen Umstände.

      http://www.uli-sauer.de/laufen/stories/faz_marcopantani.htm

    37. Ralf am 29. April 2009 - 08:22 -

      SPON: “Das ist Wahnsinn”

      Franke: Ich erwarte Ermittlungen gegen die betroffenen Ärzte wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz und Beihilfe zur Körperverletzung. [...] Wir kennen zum Beispiel den Fall Gerd Audehm, ein ehemaliger Telekom-Profi, der beim Training im Fitnessstudio mit einem Schlaganfall vom Rad gefallen ist und nun körperlich und geistig schwer behindert ist. Das ist ein durchaus typischer Dopingschaden. [...] Wir kennen im Radsport sogar auffällig viele Todesfälle. Es ist statistisches Glück, dass es keinen deutschen Fahrer erwischt hat.

      Mein Dank an Herrn Franke, daß er die lebensgefährlichen Praktiken immer wieder deutlich als solche benennt!

    38. Ralf am 22. Mai 2009 - 09:07 -

      cn: Retired pro Steve Larsen dies

      Steve Larsen suffered a fatal heart attack [...] Larsen, 39 [...] Larsen got his first professional contract for the Motorola squad around 1991 and relocated to Italy where he raced professionally for almost four years and became a highly respected road racer, riding alongside teammate Lance Armstrong.

    39. Ralf am 12. Juni 2009 - 13:27 -

      dpa: Ehemaliger Tour-Sieger Fignon an Krebs erkrankt

      AFP: L’ancien champion cycliste Laurent Fignon révèle qu’il souffre d’un cancer

      Interrogé sur TF1 le lien éventuel entre sa maladie et le dopage, la prise d’amphétamines et de cortisone durant sa carrière de coureur, qu’il évoque dans son livre, Laurent Fignon répond: “Je ne vais pas dire que cela n’a pas joué. Je n’en sais absolument rien. C’est impossible de dire oui ou non. D’après les médecins, apparemment non”.

    40. Ralf am 6. Juli 2009 - 13:27 -
    41. Ralf am 10. Juli 2009 - 15:32 -
    42. Ralf am 29. Juli 2009 - 11:15 -

      il Resto del Carlino: Ciclista muore in gara stroncato da un malore

      Ha avuto un arresto cardiaco durante una corsa in Toscana.

      tuttobici: Fazio, un altro giorno triste per il ciclismo

    43. Ralf am 30. Juli 2009 - 15:41 -
    44. Ralf am 10. August 2009 - 13:34 -

      AP: Russian investigators reopen Cherepanov probe

      In December, the Investigative Committee said medical experts had concluded from analysis of blood and urine samples that Cherepanov “engaged in doping” for several months before his death.

    45. Was vom Tage übrig bleibt (41): “Dream Chasers” : jens weinreich am 31. August 2009 - 13:01 -

      [...] Friend auf ESPN (”Dream Chaser“) über Mary, die sprintende Tochter der verstorbenen Fabel-Weltrekordlerin, und die Familie Griffith-Joyner: “Al Joyner feels the presence of Florence Griffith 25 years [...]

    46. cf am 14. September 2009 - 21:38 -

      ein name zum merken?! carmelita jeter — läppische 10.67s über die 100 beim saisonfinale in thessaloniki, rang drei auf der ewigen sprinterinnen-schnellstenliste.

      da fehlen auch nur noch 2 hundertstel zu marion jones’ “besten” zeiten.

      Ich habe in diesem Jahr meinen Coach gewechselt und finde langsam meinen Rhythmus

      na dann. ein, zwei zehntel sind da doch bestimmt noch drin!

      http://sport.zdf.de/ZDFsport/inhalt/0/0,5676,7892224,00.html

    47. TobiasL am 15. September 2009 - 09:36 -

      @cf
      Danke für den Hinweis und die Warnung! Aber ganz unbekannt ist Frau Jeter nicht, 2009 US-Meisterin über 100 Meter.
      Ihre Leistungsentwicklung ist besonders auffällig.
      2006 eine mäßige 10,48 und ein Jahr später 11,02, das ist im Alter von 26 Jahren sehr ungewöhnlich.
      Ob sie da auch schon den Trainer wechselte?
      Der neue Trainer heisst übrigens John Smith! (Trainer von Mitchell und Boldon u.a.)

    48. ha am 15. September 2009 - 10:21 -

      Die körperliche Veränderung ist auffällig: 2007 sah sie im Vergleich beinahe noch zierlich aus, seither sind einige Kilo Muskelmasse dazu gekommen … Ich dachte an einen Zwilling der späten Kelly White.

    49. cf am 20. September 2009 - 16:37 -

      [nachtrag]
      so… die 2/100 zu jones sind aufgeholt:
      10,64s — Jeter läuft Weltjahresbestzeit.

    50. TobiasL am 21. September 2009 - 10:18 -

      Nun hat Frau Jeter nachgelegt, ich konnte mir diesmal per TV ein Bild machen vom muskulösen Oberkörper und einem Lauf jenseits der Leichtigkeit einer Allison Felix. Hier sieht man den strammen Laufstil der frühen 90er Jahre wieder!
      Keine besondere Bewegungsdynamik, welche Ausnahmeläufern immer zu eigen ist, siehe Usain B.

    51. Und noch zwei Wundersprinter : jens weinreich am 21. September 2009 - 13:37 -

      [...] gerade wieder aus meinem Spätsommerschlaf erwacht. Deshalb spare ich mir mal lange Kommentare, diskutiert wird ja bereits über die von John Smith gecoachte famose Carmelita Jeter. Sie ist also die zweitschnellste Frau [...]

    52. Ralf am 13. Oktober 2009 - 09:17 -
    53. sternburg am 13. Oktober 2009 - 12:19 -

      Wie ich schon woanders fragte: Wie viele Sportler sind es denn jetzt eigentlich, die am Doping – wenn man den eigenen laienhaften Bewertungen oberflächlicher Pressemeldungen glauben kann, dann vielleicht und eventuell möglicherweise – elendig krepiert sind?

    54. Ralf am 13. Oktober 2009 - 12:33 -

      Allein im Radsport geht es um etwa 100 Fahrer, deren Tod in Verbindung mit Doping gebracht wird. Die bei cycling4fans.de angesprochene Liste ist aber mit Sicherheit nicht vollständig…

    55. Walter am 13. Oktober 2009 - 14:29 -

      Hier ist eine Studie,die von 100.000 ausgeht
      SUDDEN DEATH IN ATHLETES

      According to the Center for Disease Control in Atlanta, 100,000 young athletes die each year from all cardio-vascular disorders, including cardiomyopathy, as a result of participation in sports. This is twice as many as die in auto accidents. Of the 100,000 who die annually, 45,000 of them play basketball, not boxing or football.

      und nicht radfahren.

    56. Ralf am 13. Oktober 2009 - 17:23 -

      Christian Eichler in der FAZ: Vandenbrouckes teuflischer Pakt

      Pantani und Vandenbroucke sind mehr als schreckliche Kollateralschäden des chemischen Blutbades, das der Profiradsport seit den frühen 90er Jahren angerichtet hat. Sie wirken wie Beispiele dafür, was passiert, wenn die Dopingmentalität auf junge Talente trifft, deren Persönlichkeit labil ist und damit wehrlos gegenüber den Effekten von Drogen, auch dem der Droge Erfolg; und die der Falle der extremen Stimmungsschwankungen, der Amplitude von künstlichem Antrieb und innerer Lähmung, nicht mehr entkommen.

    57. sternburg am 14. Oktober 2009 - 23:05 -

      100 Radsportler.

      Wenn das noch jemand in Relation zu den Jugendlichen, die auf Trainingsfahrt im Strassenverkehr verünglückten, setzen könnte (Jugendliche deshalb, weil sich die Zahlen bei den Erwachsenen ja überschneiden “könnten”)? Denn das wäre mein eigentlicher Grund, mir eher nicht zu wünschen, dass mein Sohn später mal Interesse am radsport gewinnt. Sollte ich evtl nochmal überdenken.

    58. Jens Schulze am 15. Oktober 2009 - 23:52 -

      @ Walter

      Hier ist eine Studie,die von 100.000 ausgeht
      SUDDEN DEATH IN ATHLETES

      According to the Center for Disease Control in Atlanta, 100,000 young athletes die each year from all cardio-vascular disorders, including cardiomyopathy, as a result of participation in sports. This is twice as many as die in auto accidents. Of the 100,000 who die annually, 45,000 of them play basketball, not boxing or football.

      und nicht radfahren.

      Die Zahl 100.000 kann nicht stimmen. In dem Link werden nichttraumatische Todesfälle im Sport als selten bezeichnet, mit Fällen von 1,3 bis 14,5 Fällen pro Million im Jahr. Da hat wahrscheinlich jemand irgendwo die Zahl 100.000 als Todesfälle gelesen statt als Bezugsgröße und ist dann auf die Idee gekommen, diese Zahl mit der Zahl der Unfalltoten zu vergleichen.

    59. Jürgen Kalwa am 16. Oktober 2009 - 00:20 -

      Es gibt übrigens in den USA ein Projekt, das sich wissenschaftlich mit dem Thema des Athletentodes beschäftigt:
      http://www.suddendeathathletes.org/

    60. ha am 16. Oktober 2009 - 09:50 -

      Todesursache sind nicht immer sportliche Belastung oder Doping. Vor ein oder zwei Jahren gab es eine erste Studie des Krebsforschungszentrums Heidelberg, wo ein Gendefekt entdeckt wurde, der plötzlichen Herztod auslösen kann.

      Und hier ist eine neue:
      Genmutation schuld am plötzlichen Herztod

    61. boxsport am 7. Februar 2010 - 23:44 -

      Florence Griffith-Joyner et al. : jens weinreich: Of the 100000 who die annually, 45000 of them play basketball, … http://bit.ly/bioeF7

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