9. November
veröffentlicht: 9. November 2009, 14:45 - zuletzt bearbeitet: 9. November 2009, 14:45Das war die wichtigste Seite der Tageszeitung “Deutsches Sportecho” vom 9. November 1989, den ich an meinem Roten Kloster in Leipzig verbracht habe. Der DTSB wollte das Ruder herumreißen, irgendwie. Das Sportecho war Bückware in der DDR, es war – wenn ich mich recht erinnere – Organ des Bundesvorstandes des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) der Deutschen Demokratischen Republik. Oder so.


Jedenfalls werde ich gerade sehr melancholisch. Habe am Schreibtisch nebenbei “Das Leben der Anderen” gucken wollen. So ganz nebenbei ist es dann doch nicht geworden. Mit einer Chronik des Sports wollte ich die Turbulenzen des Herbstes 89 und des Jahres 1990 eigentlich immer mal begleiten. Einige Notizen habe ich in den vergangenen Wochen für den Deutschlandfunk zusammengetragen. Es geht viel schöner, professioneller, umfassender, korrekter – ich weiß. Es gäbe viel mehr zu sagen. Darüber sind ja schon Bücher geschrieben worden, wenngleich wenige richtig gute. Wohin mit all den Dokumenten, Akten und Erinnerungen? Das nächste Jubiläum kommt bestimmt, dann kann man/ich die Sache etwas gründlicher angehen. Vielleicht. Meine wichtigste Geschichte dieses Jahres hat auch mit dem DDR-Sport zu tun, es ist die Geschichte der Johanna Sperling.
Wer reinhören mag, hier einige Impressionen einer kleinen Sport-Wendechronik, die der Deutschlandfunk in den kommenden Wochen in unregelmäßigen Abständen hoffentlich fortsetzt. Es sind bisher 20 Minuten geworden – und das Thema ist nur ansatzweise ohne Anspruch auf Vollständigkeit behandelt.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Den erweiterten Text werde ich demnächst online stellen, um gemeinsam daran zu arbeiten, jeder der Lust hat, ist herzlich eingeladen – bis zum 3. Oktober 2010 ist ja noch etwas Zeit. Suche gerade das passende Tool.
- Absolut zu empfehlen: Herbert Fischer-Solms im DLF-Sportgespräch mit Roland Jahn und Manfred Kruczek, vor denen ich größten Respekt habe, zur “Rolle des Sports bei der deutschen Vereinigung”.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
related posts
- Die Verbal-Salti des Christoph Bergner
- Der Sport, die Politik, die Dopingopfer und der Bundesgerichtshof
- Petition des Dopingopferhilfe-Vereins an den Bundestag
- Was vom Tage übrig bleibt (30): DLF-Gespräche mit Misersky, Kofink, Treutlein – und Thierse
- Renaissance der Gänsefüsschen: “DDR-Doping”, “Bock”, “Ullrich”, “Stasi”, “Verbotenes” und eine “Opferdebatte”
- DOSB-General Michael Vesper schreibt …
- Antje und Henner Misersky: “Erst die Medaillen, dann die Moral!”
- Goldmann & Co oder: der Gordische Knoten
- Was vom Tage übrig bleibt (52): Gesine Tettenborn lässt ihren Doping-Weltrekord streichen
- Was vom Tage übrig bleibt (47): Koalitionsvertrag, Klaue, “Pechstein-Studie auf Staatskosten”
45 kommentare zu “9. November”
weitersagen

vancouver 2010
lesebefehle
der fall pechstein
olympiabewerbung 2018
südafrika 2010
abgeordnetenwatch
korruption im sport
alle beiträge
- “Wem gehört der Sport? Journalismus, TV-Rechte und die Kontrolle der Bilder im Zeitalter von Twitter”
- Scherben, Ärger, Polizei (2): Police file no. VA10#22680
- Vancouver 2010: die ersten Olympischen Social-Media-Spiele
- Poverty Olympics, Vancouver: “World class poverty in a world class city!”
- Sportjournalismus-Konferenz im November 2010 in Dortmund
- Die IOC-Blogger-Richtlinien für Olympiateilnehmer
- Friedensnobelpreis für das IOC? Willi wills wissen
- Olympic Oval: Plastiklöffel auf Papptellern
- Five Ring Circus: Privatized Profit, Socialized Debt
- Vancouver: die Ruhe vor dem Sturm und die IOC Blogger-Richtlinien
- Des Rätsels Lösung: “Denial of Service Attacke”
- Shit happens: Server-Crash
- Christer Ahl: Hassan Moustafa and the priority of personal enrichment
- Hassan Moustafa, Handball, Sportfive, Lobbyismus und Korruption
- Werbepause: das iPad
- Antidopingberichte 2008 der deutschen Sportfachverbände
- Sportförderung des Bundes im Olympiajahr 2010
- München 2018: Christian Ude und die “Kniffe der propagandistischen Darstellung”
- Bundesgericht lehnt Antrag ab: Pechstein nicht in Vancouver
- Public Eye Awards 2010: Das IOC als übelstes Unternehmen des Jahres?
- Was vom Tage übrig bleibt (52): Gesine Tettenborn lässt ihren Doping-Weltrekord streichen
- Wolfgang Jelkmann sagt zum Fall Pechstein …
- München 2018: Studie der FH, Annäherung an die Wahrheit?
- Winfried Gassmanns aktualisiertes Papier zum Fall Pechstein
- Unruhe in der FIFA: Blatter feuert Jérôme Champagne, seinen wichtigsten Mann
- Was vom Tage übrig bleibt (51): Will denn niemand zur Fußball-WM?
- “Don’t mix politics with games”: Petition für Liu Xiaobo
- “Berliner, steht auf, wenn ihr Herthaner seid!”
- Die NADA: Ping-Pong-Diplomatie unter Sportsfreunden?
- Was vom Tage übrig bleibt (50): Kommentar von Prof. Winfried Gassmann zum Fall Pechstein
- Bundesgericht lehnt vierten Pechstein-Antrag ab
- Weihnachtspause
- Olympia ohne Pechstein
- Fall Pechstein: die dritte Eilverfügung des Bundesgerichts
- Die Zukunft der Zeitung …
- Fall Pechstein: und noch eine Eilverfügung des Bundesgerichts
- Weihnachten im IOC: Haya & Feisal und der Heilige Minos
- Uf widerluege, Hans Klaus!
- WADA: Ten years – ten challenges
- Pechstein läuft wieder – die superprovisorische Verfügung des Schweizer Bundesgerichts
- Was vom Tage übrig bleibt (49): Lokalsport, Journalismus, Technologiefeindlichkeit
- “More than just a game”: PR auf Robben Island
- live-Blog: Die WM-Auslosung – Deutschland wie immer gut bedient
- Sportpolitische Web-Juwelen (3): The Godfather
- Joseph Blatter, Interpol, Charlize Theron, Handball und die Irland-Frage
- Kleiner Rückblick: Sepp Blatter, die milliardenschweren TV-Rechte, Leo Kirch und die ISL
- Sportpolitische Web-Juwelen (2): der General
- Katar und die WM 2022: Fußball im Kühlschrank
- Der CAS im Fall Pechstein: “abuse of science, bordering to fraud”?
- Blatter lästert über Irlands Fußballverband (2)
- Sportpolitische Web-Juwelen (1): “Travels with Chuck Blazer”
- Die FIFA, Coca-Cola, Massenmörder Robert Mugabe und der Fußball-Weltpokal
- Handspiel? Henry? Blatter lästert über Irlands Fußballverband
- Treffen in Berlin: Der DOSB sagt zum Fall Pechstein …
- Was vom Tage übrig bleibt (48): Südafrika, Soccerex, DOSB-Ethikpreis, The Fastest Couple
- Das Original: “Gesetz zur Bekämpfung des Dopings und der Korruption im Sport”
- Staatssekretär Christoph Bergner (CDU) über Doping und andere Ärgerlichkeiten
- CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt und zieht vor das Bundesgericht
- Adidas-Chef Herbert Hainer über Doping und Glaubwürdigkeit
- München 2018: Entwurf des Mini-Bidbooks und “offizielle Oppositionen”
- Der Fußball und der böse Dämon
- Der neue Sportausschuss …
- Ten years after: Gründung der WADA
- 9. November
- KGB-gate: Samaranch, more Russian olympic secret agents, IOC, FIFA and the Opus Dei
- Dagmar Freitag sagt: “Sportausschuss soll weiter öffentlich tagen”
- IOC-Ehrenpräsident Samaranch und der KGB
- Der CAS macht es spannend: Pechstein muss warten
- “Leitlinien des Sportjournalismus”
- München 2018: “Münchner Herzl für deutsche Vancouver-Mannschaft”
- Was vom Tage übrig bleibt (47): Koalitionsvertrag, Klaue, “Pechstein-Studie auf Staatskosten”
- Was vom Tage übrig bleibt (46): Jan Ullrich, Fuentes und 2219 Seiten BKA-Unterlagen
- Sepp, zu Gast bei Putin: “I am really glad that you greet me as a friend”
- München 2018: Bewerbungsstart mit neuem Logo
- Olympia 2018, die Ausgangslage: Pyeongchang vor Pyeongchang vor Pyeongchang
- Was vom Tage übrig bleibt (45): Play the Game, Simon-Dopingstudie, München 2018 & more
- “Neulich irgendwo im Sport-Universum”
- Akklamation? Nein. Jacques Rogge lässt sich zum IOC-Präsidenten wählen
- Umfrage unter Top-Funktionären (6): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (5): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (4): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Tableau de la troupe: das IOC
- WADA-Generalsekretär David Howman sagt …
- Olympia-Milliarden: “We are less dependent on economical downturn”
- Scherben, Ärger, Polizei
- Umfrage unter Top-Funktionären (3): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (2): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (1): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Hör-Befehl! Interview mit einem Friedensnobelpreisträger in spe
- Open letter to the IOC President and the IOC: call for action against all forms of corruption in sport
- IOC-Direktor Mark Adams sagt: “They want to have a quiet meeting to discuss their issues”
- The day after, Olympic Congress: IOC sperrt Journalisten aus*
- Olympiasieger Rio de Janeiro: das IOC-Wahlergebnis
- Olympia 2016: Rio gewinnt, Ohrfeige für Obama
- Olympia 2016, die Präsentationen: “Obama arrived”, “the world would be a better place”
- Olympia 2016: Einer wird gewinnen!
- Von A-Promis, Dichtern, First Ladies, olympischen Werten und Lieblingsrussen
- Der Fuchs im Hühnerstall lehnt die Petition des Dopingopferhilfevereins ab
- Die Qual der Wahl oder: die Einheitsfraktion des Sports
- Der Sport braucht (wohl doch) eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur
- Und noch zwei Wundersprinter
- Programmhinweis: Sportjournalismus-Konferenz im April 2010
- Was vom Tage übrig bleibt (44): Caster Semenya oder “I think it would be the third world war”
- Schwimm-WM 2009: “391 doping control tests – all negative”
- “Law & Order” Olympia 2016: Rio vs. Chicago vs. Madrid vs. Tokio
- Was vom Tage übrig bleibt (43): München 2018 wirbt mit hoch dekoriertem Anabolika-Doper
- JAKO lenkt ein: “Wir haben überreagiert”
- DFB ./. Weinreich: Abrechnung der Spenden
- Was vom Tage übrig bleibt (42): JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets
- Was vom Tage übrig bleibt (41): “Dream Chasers”
- Leichtathletik-WM: eine Bilanz
- Leichtathletik-WM, Tag 9: “Veranstaltung abgewickelt”
- Leichtathletik-WM, Tag 8: “pseudosakrale Passionswege”
- Johanna Sperling: “Bitte weist es zurück, seid stolz darauf!”
- Leichtathletik-WM, Tag 7: “I am not a boy. Why did you bring me here?”
- Leichtathletik-WM, Tag 6: Harting schläft nicht, Bolt joggt wieder Weltrekord
- Leichtathletik-WM, Tag 5: Respekt, Robert Harting
- Problembär für Angela Merkel
- Leichtathletik-WM, Tag 4: Robert Harting, das Adrenalin und die Dopingopfer
- Leichtathletik-WM, Tag 3: Usain Bolt, Jogging-Gate (II)
- Leichtathletik-WM, Tag 2: Neun. Komma. Fünf. Acht.
- Leichtathletik-WM, Tag 1: Wie voll ist ein halbleeres Stadion?
- Diack macht ernst: IAAF-Präsident bis ins neunte Lebensjahrzehnt
- We are family: Jean-Marie Weber, das IOC und die IAAF
- Olympias Programm-Kosmetik
- The IOC, the 2016 bidding race and the question of a secrect, democratic election
- Wie die Leichtathletik-WM nach Berlin kam
- Dopingkontrollen in der Leichtathletik
- Eine der ersten Urkunden der Leichtathletik-WM 2009 …
- Programmhinweis: Leichtathletik-WM
- One year after: Peking 2008
- Doppelpack: Abmahngebühren im Fall Pechstein
- Was vom Tage übrig bleibt (40): der Kampf um die Deutungshoheit
- Peter Danckert (SPD) macht Wahlkampf – aber nicht mit dem Fall Pechstein
- Der Fall Pechstein: Inszenierung mit Parteigutachten
- Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein (2)
- taz verzichtet auf Berichterstattung von der Leichtathletik-WM
- Robert Harting macht sich Gedanken …
- Was vom Tage übrig bleibt (39): Whistleblower diesseits und jenseits des Teiches
- München 2018: der Weg nach Durban
- Sepp, ganz stolz: WM-Freitickets für Barack Obama
- Dopingkontrollen bei deutschen Schwimmern
- Dopingkontrollen im Schwimmen
- Paul Biedermann deklassiert Michael Phelps
- Renaissance der Gänsefüsschen: “DDR-Doping”, “Bock”, “Ullrich”, “Stasi”, “Verbotenes” und eine “Opferdebatte”
- S-Bahn-Hersteller sponsert die Leichathletik-WM im S-Bahn-Krisengebiet
- Was vom Tage übrig bleibt (38): Möchtegern-Dopingjäger jagt “Claudias Boyfriend”
- Julio Maglione und die Präsidenten der olympischen Weltverbände
- Was vom Tage übrig bleibt (37): Journalismus und Interessenskonflikte, USOC und Chicago 2016
- Leichtathletik-WM in Berlin: Interview mit Gesichtern auf Flaschen-Rückseiten
- Vor 25 Jahren: Uwe Hohn & Co. & grünes Licht für Dopingmittel
- Doping und die Medien (2): Der Fall Hartelt
- “We are family”: der kritische Schulterschluss von Politik, Sport und Wissenschaft
- Doping und die Medien
- Zielgruppenoptimierung: München 2018 verpflichtet das schönste Gesicht des Sozialismus
- Andrew Jennings: “FOUL!” jetzt als eBook auf Deutsch
- Epo macht Mäuse klüger …
- Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein
- Was vom Tage übrig bleibt (36): Fall Pechstein & Olympia in Stuttgart
- Ria Visser sagt …
- Sotschi “is making rapid progress”
- Pechstein, Heinze & Co: “Notlügen” und andere offene Fragen
- Kuhhandel im olympischen Sport: Pechstein, Breuer, Goldmann und der DLV
- Was vom Tage übrig bleibt (35): Der ISU-Beschluss im Fall Pechstein
- Erklärung von Claudia Pechstein
- Pechsteins Devotionalien: “Super-Claudia, Kufen-Queen”
- Claudia Pechstein von der ISU wegen Blutdopings gesperrt
- Detlef Parr (FDP) sagt beim Abschied laut Servus
- Copy and paste im Bundestag: die Olympiabewerbungen von Leipzig und München
- Der Sport, die Politik, die Dopingopfer und der Bundesgerichtshof
- Bundestag zu München 2018: “demokratiewidriger Striptease”?
- Was vom Tage übrig bleibt (34)
- “Historische Hypotheken des deutschen Sports”
- “Ralf Köttker wechselt zum DFB”
- In eigener Sache (2)
- Die Verbal-Salti des Christoph Bergner
- Was vom Tage übrig bleibt (33): Pharaonen-Special im Schweizer Fernsehen
- Dopingtrainer: Das Gutachten von Martin Nolte
- Kampf um den Kalbskadaver
- Notizen vom Sportausschuss (11): “eine besondere Art Mensch”
- Jean-Marie Weber sagt: “Ich habe nichts Illegales getan”
- Olympias Programmreform: “transparent, fair, kristallklar”?
- The ISL bribery system: 138 million CHF for senior officials in the Olympic world
- World-Anti-Corruption-Agency?
- Open letter to the Olympic Journalists Association
- Wir Journalisten: Jean-Marie Weber und ich
- Mario Goijman und die Nachwehen des Volleygates
- Dichtung und Wahrheit und Ehrendoktor Schäuble
- Play the Game 2009
- Wellnessprogramm für die Sportfamilie
- Werner Goldmann darf wieder …
- Post vom Anwalt: “private and confidential”
- Notizen vom Sportausschuss (10): Doping im Freizeit- und Breitensport
- Reaktion im Sportausschuss: Dopingtrainer-Diskussion am 17. Juni
- Pharaos Demokratie: “Er kann das Wort nicht einmal schreiben!”
- Samsung & Co: “natural partners”
- Olympiasiegerin Thanou?
- Ein Protokoll aus dem Reich des Pharao: Zahlungen des DHB
- Andreas Klöden lässt sagen …
- Notizen vom Sportausschuss (9) oder: “Berlino ist ein Klasse-Sympathieträger”
- Abschlussbericht der Freiburger Dopingkommission
- Die Uefa sagt …
- Ein Arbeitsprotokoll: 20 Fragen an die MdB’s im Sportausschuss
- René Fasel: “Im Moment ist es aber besser zu schweigen”
- Was vom Tage übrig bleibt (32): Fasels Eishockey-Connection
- Finanzierung Olympischer Spiele: “Wir sind ein privilegiertes Völkchen!”
- Notizen vom Sportausschuss (8): “Das machen wir schriftlich!”
- Die Heilige Fußballfamilie: Bin Hammams Anfängerfehler
- Der reichste Koreaner: IOC-Mitglied Lee Kun Hee
- Sepp, Superstar (2): “Der Fromme, der Große und der Heilige”
- Wolfgang Schäuble lässt Ute Krieger-Krause antworten
- PR-Maßnahmen des Pharaos
- Symposium an der Uni Göttingen: Übersetzungshilfe gesucht!
- Sepp, Superstar (1): “The Grand Cordon of the Order of the Rising Sun”
- Die Peking-Nachlese: sechs Cera-Fälle
- Sepp Blatter stellt seinen Unfall nach …
- Wenn Fußballprofis jammern und über Politiker schimpfen
- Petition des Dopingopferhilfe-Vereins an den Bundestag
- Pyeongchang: Olympiafavorit für 2018
- “Blatter drängt auf Fairplay”
- Hansjörg Kofink sagt …
- Notizen vom Sportausschuss (7): Dopingkontrollen und Datenschutz
- Was vom Tage übrig bleibt (31): Klinsmann ./. taz
- Unterstützung für die Hartplatzhelden
- Winfried Hermann ./. BDR-Leistungssportdirektor Burckhard Bremer
- Clemens Prokop antwortet Ute Krieger-Krause
- Holger Schück gestorben
- Was vom Tage übrig bleibt (30): DLF-Gespräche mit Misersky, Kofink, Treutlein – und Thierse
- DOSB-General Michael Vesper schreibt …
- Zum “Forschungsprojekt Dopinggeschichte”
- Offener Brief von Gerhard Treutlein an Clemens Prokop
- Der Dopingopferhilfeverein sagt …
- Thomas Bach antwortet Ute Krieger-Krause
- Offener Brief von Ute Krieger-Krause an die Herren Schäuble, Bach und Prokop
- Die Propagandamaschine brummt …
- Antje und Henner Misersky: “Erst die Medaillen, dann die Moral!”
- Interview mit Thomas Bach
- DDR-Dopinggeschädigte zur “Entschuldungspauschale für Sportkriminelle”
- Was vom Tage übrig bleibt (29): Staumauern in Berglandschaften
- Kleiner Nachtrag
- Wolfgang Schäuble oder: vom Umgang mit der Wahrheit und mit Dopingrekorden
- Dick Ebersol: Olympias Milliardenmann
- Was vom Tage übrig bleibt (28): Pharao auf Dienstreise
- Samaranch Junior
- DFB ./. Weinreich: das Finale
- Was vom Tage übrig bleibt (27)
- Hassan Moustafa oder: wenn Stimmzettel in Einkaufstüten fliegen
- Der Deutsche Sportbund sagt im Jahr 1991 …
- Und es sprach Hassan Moustafa (2): „Wir sind ein sauberer Sport”
- Olympic legacy: China und die Todesstrafe
- Und es sprach Hassan Moustafa …
- Ich bin dann mal weg …
- Ten years after: IOC-Krisensession im März 1999
- Der Pharao lässt mitteilen …
- Dopingsystem Freiburg: Warten auf den Abschlussbericht
- Das Hoffenheimer Modell
- Was vom Tage übrig bleibt (26): Das Korruptionsproblem im Handball
- Korruption im Sport: Präventionsmaßnahmen
- Was vom Tage übrig bleibt (25): Berlino und andere Scheußlichkeiten
- Steuerbefreiungen für Sportverbände (2): Liebling Schweiz
- Sebastian Bayer oder: “Have a good time!”
- Der Staatsanwalt hat das Wort …
- Korruption als Strukturproblem der Spezialdemokratie Sport
- Was vom Tage übrig bleibt (24): “Die Könige von Kiel”
- update: Der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Dienstreise nach Frankfurt: Weinreich ./. DFB
- update Sportausschuss (6): Totengräber des Amateurfußballs
- update: Der Fuchs im Hühnerstall der Handball-Bundesliga
- Notizen vom Sportausschuss (6): Profifußball vs Amateurfußball
- Programmhinweis (VI)
- Der Fuchs im Hühnerstall oder: Ehrenmänner, Ehrenworte, Ehrensachen
- Was vom Tage übrig bleibt (23): Bestechung im Handball? Ach Quatsch!
- Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung”
- Was vom Tage übrig bleibt (22): “Wir brauchen endlich eine Demokratisierung des DFB!”
- Bestechung im Handball? Rosenkrieg beim THW Kiel
- “Goodbye, Colorado”
- Goldmann & Co oder: der Gordische Knoten
- “Zero to Hero”: der Altruist Jack Austin Warner
- Was vom Tage übrig bleibt (21): der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Wasserstandsmeldung
- Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen
- Andrew Jennings nimmt die Wahl zum Fifa-Ethikchef an
- Was vom Tage übrig bleibt (20): “Doping und ärztliche Ethik”
- And the winner is: Andrew Jennings
- Voting für Sepp Blatter: Wer soll die Fifa-Ethikkommission leiten?
- Programmhinweis (V)
- Ethik-Pause für Lord Coe
- Sotschi 2014: PR vs Journalismus
- Putin zu Sotschi: “We must cut construction costs”
- AFC: Revolution gegen Bin Hammam
- Hinweis zur Dopingdiskussion …
- Südafrika 2010: “The kingdom of Fifa”
- Angela Merkel: Dopingbekämpfung als Kernelement der Sportpolitik
- Was vom Tage übrig bleibt (19): “Korrupter gehts nicht mehr”
- And the winner is: Jean-Marie Weber
- Was vom Tage übrig bleibt (18): Bid Books der Olympiabewerber 2016
- Sepp, mitten in Afrika
- München 2018: Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt
- München 2018: Wie Mann (CSU) sich um einen Platz im Olympia-Aufsichtsrat bewirbt
- München 2018: Wie Mann (CSU) Olympia-Aufsichtsrat wird
- Notizen vom Sportausschuss (5): Zielvereinbarungen, Transparenz und die Kontrolle von Steuermitteln
- Dokumentation: Zielvereinbarungen olympischer Sportverbände
- And the winner is: der Problembär
- Geldstrafe für Joseph Blatter
- “2018? Warner gives England the Mexican Wave Goodbye”
- “Olympische Spiele – wie ich sie sehe!”
- “Richard W. Pound to head Play the Game Advisory Board”
- Gerhard Treutlein: “Wer die Vergangenheit verdrängt …”
- Voting zur Leichtathletik-WM: “Be happy and pay the deficit!”
- Fußball-WM 2018/2022: die Kandidatenliste
- Belthazar
- update: Urteil 27 O 1204/08
- Sepps Reich
- “Theo Zwanziger tritt nicht zurück”
- “Ungefähr zwölf Stadien”: Bewerbung um die Fußball-WM 2018/2022
- Proof of life
- Ich bin dann mal weg … World Cup 2010
- Was vom Tage übrig bleibt (17): “Right to play”
- Was zu Berlin passt …
- Notizen vom Sportausschuss (4): „Mangel kann man nicht durch Mangel beseitigen.”
- Helmut Digel: “Die Vergangenheit ist nicht abgeschlossen”
- “Der Appetit kam beim Essen”
- Programmhinweis (IV)
- Andreas Krieger zum Fall Goldmann & Co.
- Medwedjew bloggt zu Sotschi: Alles wird gut
- Was vom Tage übrig bleibt (16): “Auferstanden aus Ruinen”
- Werner Goldmann oder: wenn “die Stimmbänder lähmen”
- Was vom Tage übrig bleibt (15)
- “Play the Game” im Juni in Coventry
- Game of control: Organized Crime Plays Football
- Der Pharao knickt ein: Erik Eggers darf doch zur Handball-WM
- IHF verweigert Erik Eggers die WM-Akkreditierung
- “Sport bez Korupcji”
- Golden League im Dutzend oder: die IAAF-Marketingkampagne
- Was vom Tage übrig bleibt (14)
- Die mächtigsten Sportfürsten der Welt (II)
- Das intransparenteste Unternehmen der Welt
- Helden des Jahres
- “Vielfältige Lebenssachverhalte” (III)
- Notizen vom Sportausschuss (3): “I want to break free”
- Antidopingberichte 2007 der deutschen Sportfachverbände
- Viernull
- Olympische Jugendspiele
- Präsident Rogge sagt …
- Kommunikationsherrscher als Leserbriefschreiber: die Fifa
- Ten years after: Marc Hodler
- Lausanne im Regen
- Lust und Frust: Olympische TV-Milliarden
- Ich bin dann mal weg …
- “DFB-Boss Zwanziger droht mit Rücktritt”
- Notizen zur 4. DOSB-Mitgliederversammlung
- Steuerbefreiungen für Sportverbände
- Facetten der Wahrheit: Doping-Versäumnisse deutscher Spitzenverbände
- Die Sport-Debatte im Bundestag
- Was vom Tage übrig bleibt (13): “kreative ideas”
- Olympia-Orden für Alexander Lukaschenko
- Gericht rügt Fifa: “täuschendes Verhalten”
- Jack the Ripper oder: Fußballfunktionäre und der Umgang mit der Wahrheit
- @ Spenden und Mitleidsbekundungen
- Klarstellung
- Dreinull
- Erklärung des sportnetzwerks zur Affäre Theo Zwanziger
- Der deutsche PR-Rat …
- Interview mit Theo Zwanziger: “Ich fühle mich nicht als Täter”
- “DFB begrüßt 1:0-Sieg gegen England”
- Gemeinsame Erklärung von DJV und VDS
- “EFJ Condemns German Football Bosses’ Attack on Reporter”
- Der Ball rollt: “Alles andere wird sich geben”
- Kommentar von Jürgen Roth im Deutschlandfunk
- Das Lügengebilde des DFB
- “DFB missbilligt Diffamierung von Dr. Theo Zwanziger”
- Die Umfaller: Sportlobbyisten im Bundestag
- Das Urteil: Deutscher Skiverband ./. Hajo Seppelt
- Auswärtsspiel in Koblenz: Zwanziger ./. Weinreich
- Der Umfaller
- Die etwas anderen Demagogen: links, schrill, poetisch
- Das Eigenleben der BMI-Sportabteilung
- Was vom Tage übrig bleibt (12)
- Steuermittel für Sondermittel
- Bundesinnenministerium unterstützt den Bund Deutscher Radfahrer
- Neues zu Theo Zwanzigers Demagogie-Verständnis
- Barack Obama: “Let the Games begin!”
- Dr. Theo Zwanziger …
- Once upon a time: John McCain und das IOC
- Don’t vote!
- Was vom Tage übrig bleibt (11): die Krise des Auslandsjournalismus
- Don Julio verpflichtet Maradona
- Was vom Tage übrig bleibt (10)
- IOC-Mitglied besteht Dopingtest
- Exklusiv!
- Jacques Rogge macht weiter
- Beate Merk vs. Thomas Bach 0:6
- Dr. Theo Zwanziger ./. Weinreich
- Joseph Blatter bleibt unverletzt …
- Was vom Tage übrig bleibt (9)
- Rudolf Scharping sagt auch …
- Rudolf Scharping sagt …
- Notizen vom Sportausschuss (2): Steuermittel für den BDR?
- gesagt ist gesagt: ARD nicht mehr live bei der Tour de France
- Notizen vom Sportausschuss (1): WM 2010 in Südafrika
- Ein Vize-Premier für Sotschi
- gesagt ist gesagt: zur WM 2010 in Südafrika
- Forschungsprojekt Doping
- Vom Umgang mit Dopingproben
- Was vom Tage übrig bleibt (8)
- “Goldener Zehn-Punkte-Plan zum Schutz des Dopings”
- Tim Montgomery: und noch fünf Jahre Knast
- Der IO-Bericht: Kritik an den Dopingkontrollen in Peking
- Die mächtigsten Sportfürsten der Welt
- Was vom Tage übrig bleibt (7)
- @ email von der Fifa
- Nachuntersuchung der Dopingproben von Peking
- “Schumacher aussi positif!”
- Grüße von der Russenmafia: Alimsan Tochtachunow
- Die Barrieren des Jürgen Emig
- Manipulationsverdacht beim Spiel des FC Bayern
- “Versierteste Protagonisten”
- Und es sprach Sepp Blatter…
- Korruption im Welt-Handball oder: der Pharao der IHF
- Usain Bolt dances the Lightning Bolt …
- Was vom Tage übrig bleibt (6)
- “Vielfältige Lebenssachverhalte” (II)
- Ben Johnson et al.
- “Vielfältige Lebenssachverhalte”
- Florence Griffith-Joyner et al.
- Play the Game 2009
- Was vom Tage übrig bleibt (5)
- Was vom Tage übrig bleibt (4)
- “some elements of answer”
- Was vom Tage übrig bleibt (3)
- Was vom Tage übrig bleibt (2)
- Giselle Davies …
- Was vom Tage übrig bleibt (1)
- How to fix a soccer game
- Da Dong
- The day after
- Peking, Tag 24
- Peking, Tag 23
- Peking, Tag 22
- Peking, Tag 21
- Peking, Tag 20
- Peking, Tag 19
- Peking, Tag 18
- Peking, Tag 17
- Usain Bolt oder: das Jogging-Gate
- Tyson Gay
- Peking, Tag 16
- Peking, Tag 15
- Peking, Tag 14
- Peking, Tag 13
- The Big M
- Peking, Tag 12
- Peking, Tag 11
- Peking, Tag 10
- Peking, Tag 9
- Peking, die Eröffnungsfeier
- Peking, Tag 8
- Peking, Tag 7
- Lopez Lomong (III) oder: der Fahnenträger
- Peking, Tag 6
- Der Knöchel des Präsidenten
- Peking, Tag 5
- Peking, Tag 4
- Der Sport-Informations-Dienst im Fegefeuer
- Peking, Tag 3
- Peking, Tag 2
- Die Internetfrage oder: “falsche Voraussetzungen”
- Peking, Tag 1
- Peking, der Start und ein Rückblick
- Hofschranzenkultur
- Das moralische Versprechen
- Programmhinweis (III)
- Dear President Bush…
- Lopez Lomong (II) oder: was das IOC nicht hören will
- Einzelfälle und Euphoriesünden
- Mama-Wunder
- Lopez Lomong: The Lost Boy of Sudan
- Ein bisschen verkrampft
- Zug: das Urteil
- “Marianne und die Kellerkinder”
- “Der Kaiser ist schuld”
- Propaganda (II)
- Die Verschlossene Auster
- IOC-Absurditätenkabinett
- Monopoly 2016
- King Rubén
- Olympische Propaganda
- Leseempfehlung (I)
- the winner is …
- kann man so sehen
- Willkommen im Klub
- Das Schweigen der Lämmer
- Die Putzkolonne
- Das Ergebnis heißt …
- Reptilien und andere Gefahren
- Die Zentren der Macht
- Doppelpass
- Programmhinweis (II)
- Beijing 2000
- Olympisches Feuer
- Pflichtlektüre
- “Köpfe werden rollen”
- Der Präsident sagt …
- Zug: der Gerichtssaal
- Zahl des Tages: 138
- Zug: Das Vorspiel
- Der Himmel über Zug …
- John Fahey
- in eigener Sache
- geschafft
- Propaganda
- Das Nachtprogramm
- Unter Druck
- Tausend kleine Steuertipps
- Die Nacht danach
- “Beethoven in der Endphase”
- Eine kleine Entschuldigung
- Die Qualitätsfrage (II)
- “Schlimmer geht immer”
- Die Qualitätsfrage (I)
- Oops
- Wenn die Kirchenglocken läuten
- “Widerlich und totalitär”
- Wiener Blut
- Nachtrag ISL-Komplex
- Der ISL-Komplex
- Marion Jones – Januar 2008
- “Qualitätsjournalisten” vs. Idiotae des Web
- Zu Gast im Bildblog
- Bernd-Uwe Hildebrandt
- Richard Pound
- Play the Game
- Marion Jones – Oktober 2007
- Marion Jones – Juni 2004
- Stunde der Philosophen
- Doping-Doppelbeschluss
- Die Botschaft der Blockabstimmung
- Kinder unter der Last der Ringe
- Eine Frage des Prinzips
- Die Spiele unter dem Hammer
- Wettlauf im rechtsfreien Raum
- Ein letztes Säuseln
- Mickeymaus unter Milliardären
- Programmhinweis
- Sepp – im Banne der Dämonen
- Kartell der Schande
- Im Lügenland
herr nachbar
- allesaussersport
- American Arena
- Andrew Jennings
- Carta
- Catenaccio
- Cycling 4 Fans
- Direkter Freistoss
- Du gehst niemals allein
- Immateriblog
- Indirekter Freistoss
- Indiskretion Ehrensache
- Journalismus & Recherche
- Kabinenpredigt
- Medien-Sport-Politik
- medienpiraten.tv
- Newspaper Death Watch
- Onlinejournalismus
- Play the Game
- Ronny Blaschke
- Sport Kurier
- Sportmedienblog
- sportnetzwerk
- Sportticker
- Stefan Niggemeier
- Trainer Baade
- Wortfeld
weitersagen
kommentare
- Jens W: Ich spinne die Gedanken gleich weiter: 1. Beispiel Kino: Ein Raubkopierer schneidet den Film während der Vorführung mit. Hier hat nimmt der Filmproduzent...
- Jens W: @Sebastian Warum sollten Bilder von Veranstaltungen tabu sein? Die DFL muss ich übrigens mal in Schutz nehmen. Es gibt da keine Probleme mit Twitter und...
- wil: Ich denke mal, dieser Post passt am besten unter dieser Rubrik: Beim DFB haben sich offiziell alle wieder lieb. Und für den unglaublichen Präsidenten waren...
- Arnesen: Wahrscheinlich muss man wirklich die möglichen Blickwinkel der Betrachter beachten, ha, da könntest du schon recht haben. Es wird wohl auch noch viele Leute...
- enrasen: Vielmehr sollte die Tatsache, dass Sportler Twitter nutzen, für die Fernsehsender ein Ansporn sein, eine hintergründige Nachberichterstattung auf die Beine zu...
- Ralf: dpa: Bach rätselt über Zukunft
- Gua: Jens, demnächst ist ja wieder Wok-WM. Da kannst du denn was schreiben. :)
- TobiasL: Der “Sport” findet jenseits der Kameras und aufgeregten Kommentatoren täglich auf den Wiesen, Strassen und Feldern statt. Eigentlich ist es ein...
- Gerhard: nocheinjurist: Wo konnte in der DDR jemand wegen der Ausreisebeschränkung juristisch dagegen vorgehen? Wo wurde in der BDR wegen Kontakten zu Einwohnern der...
- Ralf: Darf ich mich anschließen? Ich finde auch die Sportspielchen bei “Schlag den Raab” oft interessanter als den Hochleistungssport. Erstens kann man...
- Sebastian: Ich stimme in vielen Punkten zu und zitiere gerne auch aus den Akkreditierungsvorgaben der Re:publica2010 Wir schreiben das Jahr 2010 und wir sind alle...
- Jens Weinreich: @ Robert Klemme: Endlich mal jemand, der eine Lanze bricht für Raabs Sportshows. Ich finde etwa die Wok-WM genauso anspruchsvoll und überflüssig wie...
- ha: Arnesen, fand den Anonymus einmal nicht unangemessen oder störend – er hat schlicht die Menge an Recherche und Fakten, die dieser Beitrag vermittelt hat,...
- Robert Klemme: Ralf, danke für die Presseschau. Es geht halt um Brot und Spiele. Insofern beantworte ich mir die anderswo gestellte Frage nach privater oder...
- Ralf: Merkur: Olympia 2018: 422 Grundstücke für ein Biathlonzentrum Das gesamte Areal umfasst 60 Hektar, das entspricht rund 100 Fußballplätzen. Die 422 Grundstücke...
- Ralf: Nun online: “Geheimsache Doping – Eiskalter Betrug” Daniel Meuren in der FAZ: Einkaufstour mit versteckter Kamera @ Arnesen: Aranesp/CERA: Hier sehe...
- boecko: Kostet nur nochnoch 89 CD Besser als beim iPhone Roaming anzuschalten ;)
- boecko: @JW wg. TomTom … Die Dinger kosten da nicht so viel. Wir haben uns im Walmart oder FutureShop ein TomTom One für 130 CD gekauft.
- Arnesen: Ralf, kurz zu deinem Kommentar #45: Dass Winterausdauersport nicht sauber ist, steht natürlich außer Frage. Wer sich viel damit beschäftigt, hätte den Film...
- Ralf: Tagesspiegel: Leichtathletik-WM in Berlin – Fünf Millionen als Prämie
- Gua: Ach ja ich vergaß, immer dieses mobile online gehen. So ist es natürlich doppelt doof, weil sich der Verlust nicht so leicht etwas kompensieren lässt. Ich bin...
- Ralf: taz: Politikerin über Spitzenförderung – “Ein gutes System mit Nachteilen”
- Ralf: JW in der Berliner Zeitung: Es bleibt alles in der Familie
- Ralf: Evi Simeoni in der FAZ: Pluspunkt für Pyeongchang
- boecko: @JW Da hast du Dein Auto aber schon ein paar Ecken vom Hotel geparkt, oder? Hat das Hotel keine Parkgarage? Kleiner Tipp, wenn Du auf Sushi stehst. Wir haben...
- Ralf: ND: Geheimsache Doping im TV Wo doch an den letzten Wochenenden ach so wenig Sendezeit für Wintersport im Fernsehen übrig war! Das muss doch wohl jeder...
- Jens Weinreich: Ja, ich nehm’s positiv. Aber mein Herz schmerzt bei jedem Stück Technik, dass ich lieb gewonnen habe. Südafrika? Habe ich gesagt, dass ich nicht...
- Ralf: news.de: Dreckige Spiele in Kanada Wie aufwendig waren die Dreharbeiten zum Film? Seppelt: Sehr aufwendig. Wir waren in kurzer Zeit in vielen Ländern unterwegs....
- Thomas: Siehs positiv: so hast du wenigstens den obligatorischen Diebstahl hinter dir, es kann dir also garnix mehr passieren. Doch schade irgendwie, daß du nicht nach...
- Ralf: “Geheimsache Doping – Eiskalter Betrug” scheint noch nicht in der ARD-Mediathek verfügbar zu sein, was sich aber demnächst ändern sollte (“Wer...
- Jens Weinreich: @ Klar gibt’s das, gua. Aber das kostet halt auch. Diebstahl ist Diebstahl. Nichts gegen Tomtom. Im Übrigen ist das Apfeltelefon zwar hier dabei,...
- Gua: Die Welt ist einfach schlecht! :/ Na ja, gibt es da nicht statt des Tomtoms eine Anwendung für dein Apfel-Telefon? Wenn nicht wäre das recht arm, weil selbst mein...
- nocheinjurist: @ henner: Zwei Systeme nebeneinanderzustellen und weitgehend darauf zu fokussieren, dass die Sportler im Westen im Zwischenmenschlichen mehr durften als...
- cf: yup. läuft jetzt. übrigens — falls du das verlangen spüren solltest, die twitter-trackbacks in den kommentaren anders darzustellen als die normalen...
- gun: @marco vom wachsenden Unsinn der Doping-Bekämpfung müssen sie mich nicht überzeugen. Auch nicht davon, dass es Funktionäre, Manager und andere, vorwiegend an Geld...
- Sebastian: Marco das ist echt nicht Dein Ernst, dass Du “Autos” mit Apostroph versiehst. Warum? Warum um Alles in der Welt?
- dave_o: Wie sieht’s denn jetzt aus. Darfst du weiter machen oder nicht? Nachdem ich mich schon den ganzen Tag am Schreibtisch durch Abhandlungen eines englischen...
- Stefan W.: Mir erscheint das auch problematisch. Diese Idee, daß die Olympiade das Produkt und Eigentum einer Firma ist – man könnte sich damit abfinden, aber...
- ha: Marco, sorry: Wie undurchdacht, um es freundlich zu formulieren, Ihre angeblich “provokativen” Äußerungen sind, können Sie an eigenen Zitaten erkennen....
- Axel: “Under no circumstances, throughout the duration of the Olympic Games, may any athlete, coach, official, press attaché or any other accredited participant...
- Marco: @jw Ich vergaß zu erwähnen, daß in den USA und Kanada, die Aktivisten eine völlig andere Qualität haben, als hier. Sie sind auch sehr gefürchtet. Besser parkt...
- henner: an marco in 36!zu deiner frage::…”glaubt ihr vielleicht,es war auf der anderen seite des eisernen vorhangs anders?” abgesehen von von den...
- Winfried Kropp: René Martens hat seinen lesenswerten Beitrag auch im Blog www.direkter-freistoss.de veröffentlicht.
- Marco: @gun Laufen Sie vielleicht neben der Spur? @gun, Gerhard Ich weiß, daß ich gelegentlich provokativ bin. Ich begrüße es, wenn Sie mich kritisieren, mich...
- Jens Weinreich: Noch lebendiger wäre es allerdings, der Sportler würde sich selber dabei filmen. Why not. So oder so: Es wäre in beiden Fällen (Deinem und meinem) bzw....
- Axel: @Jens: Das Szenario mit der Siegerehrung stelle ich mir so vor, dass der Sportler einem Betreuer/Teammitglied/Hütchena ufsteller seine Kamera in die Hand drückt...
- Jens Weinreich: @ cf: Was man da so alles beachten muss … Jetzt müsste es funktionieren.
- Ralf: dpa: Staatsanwalt klagt Schwenker und Serdarusic an
- Ralf: Claudio Catuogno in der SZ: ”Ich war bei Olympia gedopt”
- Sönke: Die Staatsanwaltschaft hat wieder das Wort: (von handball-world.com) Staatsanwalt klagt Schwenker und Serdarusic an Die Kieler Staatsanwaltschaft hat die...
- Thomas Seeholzer: Die Komplexität und Unverständlichkeit der Blogrichtilinen machen doch jede Aktivität eines Athleten zum Selbstmordversuch: 13. Verstoß gegen die...
- Ralf: mediencity.de: Doping im Fernsehen: Auf der Suche nach dem Kronzeugen “Erst vor zwei Wochen war klar, dass wir starke Geschichten haben”, sagte der...
- nocheinjurist: @ gun (50): War nicht von mir…
- Ralf: Holger Gertz in der SZ: Die Kakerlake als Maskottchen
- Gerhard: Walter: Zum Vergleich Priester – Athlet: Gemeint ist damit – auf systemtheoretischer Grundlage – dass man gedopte Athleten ebenso wie...
- Herbert: @Ralf Ich möchte mich nicht selbst im nachhinein zum “Missverstandenen 2009″ küren. Da ich schon immer vom System des Dopings gesprochen habe und...
- antioly: Nachtrag: http://www.stadtpanorama.com/p opup/screensaver_gap.html es lohnt sich!!!
- antioly: Tipp: als Bildschirmschoner herunterladen und begreifen, warum dieses Tal nicht noch mehr verschandelt werden darf. Es werden täglich mehr, die dafür kämpfen,...
- cf: außer beim ersten video kommt bei mir übrigens — statt der clips — immer nur der text: “this is a private video. [...] please make sure to accept...
- Herbert: Gemäß dem Proverb “Neues Spiel, neues Glück” wird weiter gepokert: Stefan Schwarzbach, Pressesprecher des Deutschen Ski-Verbandes (DSV), hatte...
- Ralf: @ Herbert: Ganz neue Töne!?? Ich dachte schon, es käme die übliche Medienschelte…
- Ralf: NW: Bewegung im Wettskandal – Verler Spieler sagen beim DFB aus
- Herbert: Einen großen Schaden befürchtet dagegen Martin Wolf, Generalsekretär des Bundes Deutscher Radfahrer. “Wir sehen die Entwicklung im deutschen Radsport...
- Ralf: sid: Ermittler: Deutsche in Blutbank-Affäre involviert Riebenbauer erklärte, dass er Hinweise auf Verstrickung deutscher Biathlethen und Skilangläufer in die...
- Ralf: SpOn: Deutscher Profiradsport – Beinahe radlos Welche Konsequenzen der Ausstieg des einzigen deutschen Pro-Tour-Teams für die TV-Präsenz der Sportart...
- Ralf: Evi Simeoni in der FAZ: Doping in Russland – Es braut sich was zusammen
- Walter: Gerhard, dort finden Sie auch eine große Abhandlung zu Perikles Simon. Mich interessiert ihre Meinung dazu. Mit dem Vergleich Priester=Athlet habe ich aber ein...
- Walter: Marco, wie gesagt,ich sehe Parallelen in der Motivation zum Offenlegen zu Robert Lechner: “Es geht mir darum, meine eigene Glaubwürdigkeit zu erhalten oder zu...
- wolff-ferdinand: ” das trieft schon vor lauter arroganz “- klingt wie`gute alte` DDR-Demagogie – nach meiner Erinnerung wurde jeder in Schule, Lehre...
- ha: Mehr und Genaueres als in der ARD (mit dem sagenhaften Recherche-Ergebnis: “Keiner verantwortlich? Herzlichen Glückwunsch!”) zum russischen...
- Ralf: CP: IOC opens doping probe involving member of gold medal U.S. women’s relay team
- Robert Klemme: Selbst wenn es in der Praxis nicht durchzuhalten ist, ist es für das IOC natürlich völlig logisch, solche Regelungen vorzugeben. Es könnte sogar sein,...
- Ralf: dpa: Jan Ullrich darf Olympia-Gold vorerst behalten Die IOC-Exekutive hat den Fall noch nicht für abgeschlossen erklärt, aber nach ausgiebiger Akteneinsicht...
- Ralf: TT: Dem Blut auf der Spur
- Ralf: Dimitri Jaroschenko im ARD-Interview: “Opfer der Situation” “Ich denke, der Anbieter hat von sich aus unsere Team-Ärzte kontaktiert. Und...
- Jens Weinreich: Und hier auch noch die “Stellungnahme” der IOC-Ethikkommission.
- ha: Gegenkandidat und Gegenargument: China/Deutschland: Friedensnobelpreis für Liu Xiaobo
- jeb: Ist es den Mitarbeitern der Münchener Bewerbungskommission eigentlich untersagt Samsung-Handys zu besitzen?
- enrasen: SB Übertragung im Ersten und erste Schalte nach Vancouver. kati Witt in interview: Erste Frage: “Scheint dir hier alles gut vorbereitet?” Boaaah...
- Ralf: ZDF: Läuft S107 in Vancouver mit? ARD: Russlands zahnloser Kampf gegen Doping
- Ralf: Merkur: Olympia 2018: Journalisten sollen auf drei Orte verteilt werden
- cf: und überhaupt — was ist, wenn ein sportler seine privaten bilder geschützt online stellt. also nur für einen ausgewählten personenkreis, seine...
- Ralf: ots.at: HUMANPLASMA widerspricht Kohl-Spekulation über Dunkelziffer ZDF: Kohl: Gruppenabfertigung bei Humanplasma
- Gerhard: “Was geschehen ist, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.” … “Fehler wurden auf beiden Seiten der Mauer gemacht.Man muß einfach...
- gun: Tut mir leid, daß trieft schon vor lauter Arroganz. Das hieße im Umkehrschluß, daß ohne “Doping” dieser Rekord nicht geknackt werden könnte. Jeder Rekord wird...
- Jens Weinreich: @ Axel: Du bringst ein schönes Beispiel. Nehmen wir einen Medaillengewinner. Er dürfte sich theoretisch selbst fotografieren und aufnehmen (Ton,...
- jeb: Schlechte Nachrichten für die Münchener Olympiabewerbung: Insidethegames: IOC set to give Pyeongchang Olympic bid a boost by reinstating Lee
- Arnesen: Erster Eindruck der sonntäglichen “Appetitmacher” von ARD und ZDF: ZDF sehr harmlos – bisher nur ein paar beurteilende Akten und ein...
- Marco: zu kommentar 6 tut mir leid für den Blödsinn. Meinte Fackel von deutschen Sportler.
- Marco: Noch ein Interessanter Link. http://it.toolbox.com/blogs/bl ogpotato/beijing-olympian-blog gers-already-breaking-ioc-blog ging-guidelines-26350
- Marco: Anscheinend hat man den Chinesen etwas abgeschaut. Öffentliche “Bekanntmachungen” geschweige “Kritik” sind sowieso nicht erwünscht, auch...
- Mario: Würd mich ja mal interessieren ob die Fifa & das IOC ihre Bloggingrichtlinien für die beiden diesjährigen Grossereignisse zusammen verfasst haben. Hatte die...
- Axel: Die Sportler dürfen also nicht auf Fotos zeigen, wie sie eine Medaille um den Hals gehängt bekommen, oder mit der Flip Cam kleine Video-Kommentare aufnehmen? Das...
- Sibylle: In Katar kann man im Juni/Juli aufgrund der dort herrschenden Temperaturen von über 40 Grad (und nachts nicht unter 30 Grad) nicht Fußball spielen, es sei...
- Gerhard: Wer sich informieren und nicht nur seine Vorurteile und vorgefasste Meinung bestätigen aber keine Bücher kaufen oder leihen will, kann dies tun unter:...
- RalfKohler: Auf die Gesinnung und/oder auf die Ahnungs- und Gleichgültigkeit?!
- Rob: Wills Willi wirklich wissen?
- Walter: Vielleicht kann man auch nur aus der Verwendung des Begriffs Reue Schlußfolgerungen auf die Gesinnung des Redakteurs ziehen? Ich sehe in der Motivation von...
- Herbert: http://www.zdf.de/ZDFmediathek /beitrag/video/963480/Merk-Dop ing-%253D-Straftat#/beitrag/vi deo/963480/Merk-Doping-%253D-S traftat...
- RalfKohler: Pardon, ich verstehe Sie nicht. Bitte den Kontext berücksichtigen. In der Tat habe ich in 36 auf den Punkt angeklagt/nicht angeklagt abgehoben. Ich habe...
- nocheinjurist: @ RalfKohler: Lesen Sie doch mal Nr 36, warum es keine Reue ist, und dann nochmal 43, warum es (auch ohne Anklage) Reue sein kann. Und ich geb Ihnen...
- RalfKohler: Falsche Voraussetzungen, nocheinjurist. Ich bezog mich in Sachen Reue-Thema ausschließlich auf eine Mini Meldung in der Stuttgarter Zeitung. Was hätte ich...
- Marco: Haben wir keine Sportler mehr, die Würdig wären, die Deutschland-Fahne zu tragen? Oder machen es immer jene, die sich mit fremden Federn schmücken?
- Jens Weinreich: @ nocheinjurist: Sehr schön. Das gucken meine Kinder auch gern. Habe mir erlaubt, die Überschrift zu ändern.
- Marco: Willi ist der Beste. Hat er vor dieser Aussage vielleicht etwas eingeworfen oder geraucht? Damit verherrlicht man ein “totalitäres System”
- nocheinjurist: @ RalfKohler: Schön. Warum haben Sie das bei Nr. 36 eigentlich nicht einfließen lassen, sondern sind dort zu einem gegenteiligen Schluss gekommen, weil...
- RalfKohler: Angeklagt war ich noch nicht, bereut habe ich schon. Wobei “bereut” so gesehen auch nur ein anderer Ausdruck für bedauern sein KANN. Ich kann...
- nocheinjurist: Willi wills wissen.
- nocheinjurist: @ mb: Ich dachte, die Themen gerade dieses Artikelt waren im weiteren Sinne Meinungsfreiheit beim Bloggen und Kommentieren sowie Wiederholung von...
- Arnesen: Die Frage ist natürlich nicht in Ordnung. Weil man Superlative doch nicht steigern darf. :-)
- Jens Weinreich: Geht absolut in Ordnung, die Frage. Ich glaube nicht, dass es nocheinjurist böse gemeint hat. Die Frage hat mich – vier Uhr nachts –...
- mb: @nocheinjurist, die Frage an jw ist doch sicher absolut verzichtbar, oder?
- Marco: @Walter Danke für den Artikel. Nein, du hast recht. Perikles Simon hat schon den Nagel auf den Kopf getroffen.
- nocheinjurist: @ JW: Viel Erfolg! Haben Sie schon eine Idee, wer Ihnen dieses Mal eine Unterlassungsverfügung mit minimalster Frist zustellen lassen könnte? @ cf (17):...
- nocheinjurist: @ RalfKohler: Bereuten Sie nur, wenn Sie angeklagt waren? Und: “Zeigt Reue” ist eine Wertung des Journalisten, “spricht von...
- Marco: Hier ein paar neue Nachrichten, beim Essen auf Papptellern! http://www.zeit.de/newsticker/ 2010/2/6/iptc-bdt-20100206-89- 23784038xml...
- Gua: Oh je, das kommt also davon, wenn man mal nicht alle links anklickt. Danke für die Aufklärung, weil ich bisher einfach nicht daran gedacht habe, dass die Blogging...
- Jens Weinreich: Gua, sieh bitte hier nochmal nach, da habe ich zweimal auf Dogfood verlinkt, in dessen Vancouver-Notiz findest Du die beiden Blogger-Richtlinien von...
- Gua: Jens hieß es nicht 2008 noch, dass die Athleten ja nicht bloggen dürfen, weil das ja böse journalistisch ist? Tagebuch im Internet war da glaube ich grenzwertig...
- Marco: @jw Etwas neues aus England. Bis es losgeht.
- Jens Weinreich: das ist halt so in der vorberichterstattung. wird bald spannender.
- mb: ja ok, ich sag mal, die beiden Absätze über die nicht anwesende Führungspersönlichkeit Gerd Heinze und die fehlenden langen Unterhosen des Hausherrn haben mich...
- Marco: @jw Entschuldige meine Unkenntniss.Ich hatte es wortwörtlich verstanden. Tagebuch, nicht Blog. Die guidel. habe ich schon gelesen. Also wenn jemand heutzutage...
- Jens Weinreich: @ Ralf: Maennig verliert sonst kaum ein böses Wort über Olympia. Aber Sportsoldaten mag er nicht. Hat er schon 2008 beim 1. “Deutschen...
- Jens Weinreich: Natürlich darf Friesinger bloggen. Aber restriktiv im Umgang mit olympischem Content. Die Blogging Guidelines habe ich vor einigen Tagen verlinkt.
- Herbert: Ne, jetzt mal im Ernst – es gab in der Zone Menschen, die einfach so Sport getrieben haben? Ohne Doping und Stasi? Man lernt nie aus. @sternburg Frag doch mal...
- Walter: Marco, ich glaube Sportler haben selten ein Problem damit,die Leistung des Anderen anzuerkennen. Im Westen war alles privat: das Doping und seine Aufdeckung...
- Ralf: Wolfgang Maennig in der taz: “Fast schon Militärfestspiele”
- Marco: War gerade auf “Anni’s homepage”. Sie sagt, daß nach IOC Reglement, sie, als Athletin, kein Tagebuch führen darf. Ist das so? Bei Kameras...
- Marco: @jw Vielleicht hielt er dich für einen heimlichen Aktivisten. Trau Ihm nicht, er hat ein ehrliches Gesicht Hauptsache die “Red Bulls” sind drüben....
- Ralf: Auch Florian Bauer greift das Thema Rußland für sport inside auf: “Extrem auffällig”
- Marco: @henner,jw,Ralf Bin nur paar Jährchen älter als der Hausherr(die Zeit habe ich auch erlebt) Niemand will geschichtliche Tatsachen wegwischen oder das Geschehene...
- Ralf: Das folgende hatten wir hier wohl auch noch nicht… Grit Hartmann für dradio.de: Zahl der Dopingfälle “besorgniserregend” ; – Fragwürdige...
- Walter: Thomas Seeholzer, das denke ich auch, nur muß man dazu sagen,dass sich der dt. Verband auch genau an Kuipers Vorgaben für den Fall erhöhter Blutwerte hielt.
- ha: Wo war doch dieses Problem des russischen D-Frage gleich nochmal als debattiert und gelöst dargestellt worden? Dag Vidar Hanstad auf jensweinreich.de: 4. The...
- Ralf: ZDF: Russland unterlief das Doping-Kontroll-System Nach ZDF-Informationen wurden mehrfach Dopingproben von der russischen Polizei beschlagnahmt. Mindestens in...
- Ralf: Radio-Tip: WDR, dok 5 (21.02.2010, 11:05 bis 12:00 Uhr): Tor, Sieg, Betrug – Wettmanipulation im Sport
- Thomas Seeholzer: Warum sollte der Verband den Arzt nicht nominieren? Er hat doch genau das getan, was der Verband von ihm wollte (eine falsche Diagnose gestellt, um...
- Ralf: @ Max Heckel: Freuen Sie sich nicht zu früh! 70 % of the sport infrastructures needed for the Olympic Games are already approved. This ensures that the cost of...
- Max Heckel: es ist auch mal Zeit für eine kleine Hochrechnung meinerseits. 1. München 2. München 3. München 4. PyeongChang 5. Annecy es ist schön, daß wir zumindest...
- Ralf: René Hofmann in der SZ: Überfällige Frage Die Frage darf deshalb nicht lauten, ob Anni Friesinger für die Mannschaft noch tragbar ist. Die Frage ist vielmehr, ob...
- Ralf: NZZ: Die schöne Welt der Fifa – Der Weltfussballverband umschifft wiederholt Unangenehmes
- Ralf: Westfalen-Blatt: Schmerzmittel in »Caressinis« Blut Das betroffene Pferd »Pikeur Caressini« sei für einen Tag in die Box einer dreijährigen Stute gestellt...
- Robert Klemme: Au Mann! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil… Danke, Ralf!
- Ralf: dpa: Lemke: Friedensnobelpreis an IOC wäre ein Signal
- Jens W: Ich spinne die Gedanken gleich weiter: 1. Beispiel Kino: Ein Raubkopierer schneidet den Film während der Vorführung mit. Hier hat nimmt der Filmproduzent...











Hach, das gute alte “Sportecho”…
Dass es Bückware gewesen wäre, habe ich so nicht in Erinnerung, aber zu den Abstrusitäten der DDR gehörte ja auch, dass es in den verschiedenen Landesteilen völlig verschiedene Versorgungsengpässe gab.
(Nie werde ich beispielsweise vergessen, wie ein großer Erfurter Betrieb, das Schreibmaschinenwerk, für ein paar Stunden völlig stillgelegt werden konnte, weil die f6-Zigaretten aus Dresden im Betriebskonsum eingetroffen waren. Für mich als 17jährigen Dresdner Beobachter ein durchaus arroganzfördernder Umstand, hehe.)
Das Sportecho jedenfalls hat durchaus Einfluss auf meine Freakwerdung gehabt – wer fünf Tage pro Woche eine Zeitung mit Sport füllen muss, der kommt nämlich gar nicht umhin, ausführlichste Statistiken zu drucken.
Damit diese Erinnerungen auch etwas mit Blog und Hausherr zu tun haben: Dagegen waren deine Nationen-Medaillen-Spielereien bei der Leichtathletik-WM Kinderkram, Jens! :-)
War’n sie nicht. Hast Du noch alte Sportechos bei der Hand? Im Vergleich zum heutigen Niveau (ich rede nicht von online) war das überhaupt nichts. Sehr bescheidene Statistiken. Die Erinnerung trügt, glaub mir ausnahmsweise! Aber die Kameraden damals haben ihre Statistiken noch mit der Hand geschrieben, fleißige Archivare haben auf die Brieftauben gewartet, die Resultate aus fernen Ländern überbrachten.
War natürlich nur ein provozierender Scherz, Jens.
Die Statistiken damals waren bedeutend dimensionsärmer als heutzutage, dafür aber ellenlang. Speziell in den “Kernsportarten” wie Leichtathletik und Schwimmen gab es ausführlichste Weltbestenlisten, was nicht zuletzt daran gelegen haben dürfte, dass man ziemliche viele DDR-Sportler fett drucken konnte.
Auch bei sport inside gibt’s heute zwei “Wende-Themen“…
Abonnieren konnte man es nicht mehr, das Sportecho, gab ja kein Papier. Ebenso wenig, wie die Junge Welt. Auch wenn mans heute nicht mehr glauben mag.
Habe dieser Tage auch etwas gekramt, u.a. das gefunden:
Stammt vom 3.3.1988 (!) Löst auch eine gewisse Melancholie aus oder addiert sich.
Bei der Sportecho kommen einige Erinnerungen hoch, schön mal wieder darin zu lesen ;-)
Kurier: Die Profiteure des gnadenlosen DDR-Systems – Wie der Sport in Österreich vom Zerfall der DDR bis in die Gegenwart zehrt
Kurier: Hilfsarbeiter: DDR-Trainer in Österreich
Kurier-Kommentar: Der Alpentraum
Ich habe das Sportecho seit 1973 gelesen. Mein Vater hatte es abboniert. Dienstag bin ich dann immer zum Schreibwarenhändler und habe noch die fuwo gekauft. Dort lagen dann auch immer Exemplare vom Sportecho. Also in Leipzig war das Sportecho keine Bückware. Bei den Statistiken gab es besonders in der Leichtathletik recht gute Jahresweltbestenlisten. Hast Du noch Exemplare von damals?
cyclismag.com: Que sont devenus les entraîneurs de la R.D.A ?
hdg.de: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig präsentiert “Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland”
JW für dradio.de: “Moral statt Medaillen” – Sport-Chronik der Wende zum Jahresschluss 1989
dradio.de: Durchdringung des Persönlichkeitsbildes – Die DDR-Staatssicherheit und das Operationsfeld Sport
dradio.de (mp3):
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Heute beim mdr: Die Goldmacher – Sport in der DDR
Weiterer interessanter mdr-Beitrag: Ausgeflogen: Skispringer Hans-Georg Aschenbach
zu dem neusten Interview von Aschenbach: Da lügt sich einer selbst in die Tasche, er ist damit aber nicht allein. Wenn man sich die Leistungskurven in verschiedenen Disziplinen anschaut (Singler/Treutlein 2000 bzw. 2010), kann man Beginn und Wirkung des systematischen Dopings in der DDR genau identifizieren. Am leichtesten und erfolgreichsten dopen konnte die DDR bei den Frauen, da es sich bei den AS um männliche Hormone handelt. Wenn Aschenbach recht hätte, hätte die DDR bei den Männern genauso erfolgreich sein müssen wie bei den Frauen, was nicht der Fall war, obwohl doch bei den Männern die gleiche Trainingsmethodik, Talentsysuchsystem usw.eingesetzt wurde. Aschenbach malt die Gefahren des zukünftigen Dopings an die Wand und banalisiert zugleich Wirkungen und Risiken des früheren Dopings. Er befindet sich damit in “guter” Gesellschaft … Ost wie West sind an den Möglichkeiten der Information (Berendonk, Bette/Schimank, Hartmann, Schück/Seppelt, Meutgens, Singler/Treutlein u.a.m.) und angemessenen Einschätzung der früheren Zeiten – mit wenigen Ausnahmen – kaum interessiert.
Sorry, für das DDR-Doping habe ich die Angabe des grundlegenden Buchs von Giselher Spitzer vergessen. Wer dieses und die anderen Bücher gelesen hat, kann kaum behaupten, das DDR-Doping habe bei der Medaillenproduktion eine untergeordnete Rolle gespielt. Hinzu kommt die Tabuisierung des Dopingthemas in Ost und West – wenn Doping in seiner Wirkung so unbedeutet gewesen wäre, wäre diese extreme Tabuisierung des Themas nicht nötig gewesen – wer tabuisiert, anerkennt zumindest die Bedeutung des Themas. Und ein Drittes: Wenn der Ost-West-Konflikt die Hauptursache für Doping auf beiden Seiten gewesen wäre, hätten Medikamentenmissbrauch und Doping eigentlich nach 1990 in Deutschland aufhören müssen. Und es hätte ein Leichtes sein müssen, Täter zumindest aus der Spitze des organisierten Sports auszuschließen oder in der Folge fernzuhalten. Dies war aber nur völlig unzureichend der Fall.
Und ein Letztes, Prognose für Vancouver, abfgeleitet aus der Entwicklung der Marathonzeiten schneller als 2:10 seit Ende der 70er Jahre: So viele Zeiten unter 2:10 wie im letzten Jahr hat es noch nie gegeben (www.contradoping.de), meine Interpretation: Es gibt wohl neue Möglichkeiten im Ausdauersport, die Dopingkontrollen gründlich zu unterlaufen.D.h. in Sportarten wie Skilanglauf, Biathlon, Eisschnellauf dürfte in Vancouver kaum jemand positiv getestet werden.
Gerhard,
das wäre für mich interessant,wenn ich die Leistungskurven der gesamten sportlichen Konkurrenz sehen würde.
Die DDR war sehr erfinderisch,wenn es um Medaillen ging, nur Doping hat sie nicht erfunden, höchstens verbessert?
Oder anders gefragt, hat Perikles Simon mit seiner Aussage über das inkompetente Umfeld der Athleten Recht?
Kann man die gleiche Fragestellung auch auf die Gegenwart anwenden?
mdr-Interview mit Hans-Georg Aschenbach: “DDR-Sport lässt sich nicht auf Doping reduzieren”
Zu Walter: In dem Buch von Andreas Singler und mir (Doping im Spitzensport, 4. Auflage 2010) sind die Leistungskurven in der Leichtathletik für die meisten Disziplinen von 1955 – 1998 analysiert (Kurven für die jeweils drei Jahresbesten in der Welt, der DDR, BRD und Frankreich). Da für BRD und Frankreich keine so deutlichen Zusammenhänge zu erkennen sind wie für die DDR, gehe ich davon aus:
- in der DDR wurde effektiver gedopt, staatlich verordnet und von einer umfangreichen Forschung begleitet (im FKS in Leipzig waren 1200 Personen angestellt, davon ca. 600 Forscher),die Tabuisierung des Themas konnte mit Hilfe von staat und Stasi leichter durchgesetzt werden als in anderen Ländern,
- im der alten Bundesrepublik gab es ebenso wie in allen Ländern im vorderen Teil des Medaillenspiegels von Olympischen Spielen Doping, aber nicht so effektiv wie in der DDR. Wenn Bevölkerungszahl, Bruttosozialprodukt und Medaillenergebnis besonders deutlich auseinanderklaffen wie z.B. bei der DDR oder Kuba, kann man sich seinen Teil denken, aber Doping nur punktuell nachweisen (vgl. zum Modell Pfetsch/Beutel/Stork/Treutlein 1975).
- Das Doping im Westen war unterschiedlich effektiv, besonders effektiv dort, wo besonders skrupellos gedopt wurde, ein Beispiel hierfür der Werfertrainer G. (bekanntester Ausspruch, dass das Verhältnis zwischen Trainer und Athletin so sein sollte wie zwischen Zuhälter und Prostituierter). Solche Trainer galten als Erfolgstrainer – was ist Erfolg im Sport? Wenn jemand z.B. früh stirbt wie Birgit Dressel, nach dem Profidasein keinen Beruf hat,oder nach dem Wegfall des bisherigen lebenssinns Spitzenspsort zum Alkoholiker und/oder Drogensüchtigen wird wie Pantani?
- Überdeutlich sind die Auswirkungen von Doping und Dopingkontrollen am Beispiel der Marathonleistungen schneller als 2:10 zu sehen (ab nächster Woche für die Zeit von 1979 – 2009 unter http://www.contra-doping.de anzuschauen). Beispielsweise, 80er Jahre Einsatz von Anabolika auch im Ausdauersport, ca. 1990 Verunsicherung durch erste Traingskontrollen, ca. 1995 Nebenwirkungen von EPO im Griff, 2001 EPO-Nachweis nach Ceaurriz usw.
- Leistungssport beinhaltet Chancen und Risiken: Da die Risiken zu wenig thematisiert und zum Teil tabuisiert werden (um das heile Bild des Spitzensports für die Öffentlichkeit zu retten), werden Sportler zu wenig auf den Umgang mit den Risiken vorbereitet.
- Von Herrn Dr. Aschenbach hätte ich etwas mehr Respekt vor den Dopingopfern – den Lebenden wie den Toten – erwartet.
Aropos das Interview von Aschenbach.
@Gerhard
Es hat mich nicht überrascht, dass es dazu kaum Kommentare gegeben hat. Diese Aussagen von Aschenbach scheinen nicht in das Schema der gängigen Betrachtung des DDR-Sports zu passen.
Bislang habe ich sehr wenig über das ESA-System gelesen, wenn es um die Analyse der Erfolge des DDR-Sports in der Öffentlichkeit geht. Hier findet sehr auffällig eine bewußte Reduzierung auf Doping und Stasi statt, was nicht nur viele ehemalige Sportler sehr verärgert und nach einer Abrechnung auch mit den Sportlern und deren Lebensinhalten aussieht. Wir wissen, dass einige westliche Länder, wie Norwegen und Frankreich, partiell und in bestimmten Sportarten das ESA-System übernommen haben. Aber dazu kein Wort, höchstens, dass es zu teuer gewesen wäre.
Wer vor 20 Jahren glaubte, die Position und die Erfolge sind ohne den Einsatz größerer finanzieller Mittel möglich, hat sich geirrt. Und mit Doping allein ist die Spitze nicht zu halten. Wir können es an den Ergebnissen leicht überprüfen.
Wer die olympische Pyramide kennt, weiß, dass am Sockel 30 junge Sportler stehen müssen, damit es ein oder gar zwei bis zur Spitze schaffen. Praktische Beispiele kann jeder Nachwuchstrainer nennen.
Hans-Georg Aschenbach ist nun bestimmt nicht der DDR-Anbetung verdächtig. Aber es wird weggehört und reduziert.
Der MDR-Film "Goldmacher" hat sich in seinem 1.Teil um eine ausgewogene Darstellung des DDR-Sports bemüht, was auch den Zeugen Behrend, Schur, Zuchold, Enders und Aschenbach und nicht zuletzt Prof. Tröger zu verdanken ist. Auch das mal über politische Diskrimierungen von DDR-Sportlern gesprochen wurde, war ein Novum. Die Turnerin Erika Zuchold hat es ja anschaulich vorgetragen.
IMO ist eine Reduzierung des DDR-Sports auf Doping genau so einseitg und gar konterproduktiv wie seine vordergründige Belobhudelung.
Ich warte darauf, dass jemand kommt, der die Größe hat und
sich unparteiisch mit dem Fall "DDR-Sport" beschäftigt.
Es wächst zusammen, was zusammen gehört, hat entgegen anderer sportpolitischer Statements nur am Anfang des Eintritts in einem gemeinsamen deutschen Sport stattgefunden. Die zentrifugalen Kräfte dominieren leider zurzeit und verursachen das gewünschte Gegenteil, was man nicht zuletzt in Vereinen wie der DOLG spüren kann.
@Herbert
Ich sehe das sehr ähnlich wie Sie.
@Gerhard
Ergänzend zu Herberts Beitrag möchte ich darauf verweisen, dass neben Doping auch anderweitig und vermutlich zeitnah zum Beginn des systematischen und staatlich verordneten Dopings auch mit weiteren Maßnahmen die Leistungsoptimierung im Spitzensport in Angriff genommen wurde. Gerade der von Ralf verlinkte taz-Artikel über die “Rakentenbauer” zeigt doch auf, dass weitere wichtige Eckpfeiler für den Erfolg, wie z. Bsp. die Forschung auf dem Gebiet des Sportgerätebaus und die Entwicklung der angewandten Trainingswissenschaften, ins Leben gerufen und vorangetrieben wurden. Auch das System der Sichtung und Förderung von jungen Talenten wurde ja nicht plötzlich aus dem Boden gestampft sondern hat sich nach und nach quantitativ und qualitativ entwickelt, genauso wie die KJS und das dortige Trainingssystem. Nicht vergessen sollte man auch die Sparakiadebewegung die immere professionellere Formen annahm. Wer will da ernsthaft beziffern können welchen Anteil Doping und welchen andere Maßmahmen zur Leistungsoptimierung beigetragen haben?
Nun ja, ESA stand nicht für “Einheitliche Sichtung und Ausbildung”, sondern für “Einheitliche Sichtung und Auswahl“. Und in diesem kleinen Wörtchen liegt leider die Charakteristik eines ganzen Systems. Das in den 80er Jahren so perfektioniert war, dass Kindern mit unpassender Körpergröße oder unpassendem Gewicht und unabhängig davon, wie talentiert sie in ihrer Sportart waren, die Aufnahme an eine KJS verweigert wurde. Wer also beispielsweise mit seiner “prognostizierten finalen Körperhöhe” (so die Formulierung in Unterlagen) die Norm um Zentimeterchen verfehlte, bekam keine Chance, sein Talent zu entfalten. Vermessen wurden dafür auch die Eltern; die Kinder (je nach Sportart sechs bis 12 Jahre alt) u.a. nach Größe, Gewicht, Brustumfang, Hüftumfang, Schulterbreite, Beckenbreite. Am Ende war eine Tabelle mit “Messpunkten” entscheidend.
Zweiter “Auswahlschritt” der ESA, Zitat, “die persönlichen sportlichen Interessen der Kinder mit den gesellschaftlichen Erfordernissen in Übereinstimmung zu bringen”. Übersetzung: Check der ideologischen Zuverlässigkeit des Elternhauses. Das übernahm das MfS, ausnahmslos für jedes Kind, das für eine KJS in Frage kam.
Später kamen Tests bezüglich der Metabolisierungsfähigkeit hinzu, Einteilung in gute Metabolisierer und weniger gute – die einen vertrugen Anabolika besser, die anderen weniger gut.
Wer eine solche Selektion (nichts andres war das) wie ESA lobt, hat den DDR-Sport in seiner finalen Ausprägung nicht begriffen.
Und zu Aschenbach sollte man hinzufügen, wo er Anstellung fand im Westen: in Freiburg, bei Dr. Klümper, bekanntlich der “Arzt” von Birgit Dressel.
Und damit hier auch die radikale Position vertreten ist: Diese Sporterfolge (Platz 1/2 der Nationenwertung bei Olympia) hatte die DDR ganz allein ihrem Dopingsystem zu verdanken. Nur auf dieser Basis, wie es so schön hieß: “höherer Belastungsverträglichkeit”, konnten diese angeblich so hochqualifizierten Trainingsmethoden, die zum erheblichen Teil hohe Trainingsumfänge beinhalteten, umgesetzt werden.
Jede andere Behauptung ist Weichspülen. Das schlagende Argument hat Gerhard geliefert: DDR-Erfolge waren, weil Anabolika anders anschlagen, überproportional und wie bei keinem anderen Land weiblich.
Auch mit den technischen Entwicklungen am FES, mit dem lange Zeit illegalen Profi-Status der “Staatsamateure” – ohne Staatsplan 14.25 wäre die DDR irgendwo im oberen Mittelfeld der Nationenwertungen gelandet. Aber nicht auf Platz 1 oder 2.
Nun es gab schon auch sportliche Erfolge die mit Training und individuellen Talent, Ehrgeiz, Willen und einer immensen Beharrlichkeit erreicht worden. In den Duellen zwischen der überragenden Handballmannschaft vom SC Magdeburg und dem Vfl Gummersbach war das doch sehr schön zu sehen. Solche Torwartparaden wie von Wieland Schmidt kriegst Du eben mit den obigen genannten Komponenten hin. Die Franzosen haben es mit Omeyer jetzt bei der EM in Österreich auch gezeigt. Ich selber habe an Spartakiadewettkämpfen teilgenommen. Ich war nie gedopt. Mir ist auch nie etwas verabreicht oder angeboten worden. Diese Pauschalisierungen nerven. Es gab nicht nur schwarz und weiß. Es gab mindestens 256 grau Stufen und auch einige Farbpixel.
Keiner hat je behauptet, dass Doping ohne Talent und Training wirkt. Für den Hochleistungssport, oft schon auf der Stufe JEM, ohne jeden Zweifel für Olympische Spiele, WM, EM kann man ja gern über Weiß und Grau debattieren, allerdings war – nach Zeugnis des obersten DDR-Sportmediziners Manfred Höppner außer in den Sportarten Rhythmische Sportgymnastik und Segeln – Schwarz, Doping, immer der Verstärker. Ab Mitte der 70er flächendeckend und systematisch wie nach bisherigem Kenntnisstand nirgendwo sonst. Daran gibt’s nichts zu rütteln.
Es ist falsch, den gesamten DDR-Sport zuerst mit Doping zu assoziieren. Es ist richtig, den DDR-Hochleistungssport ab Staatsplan 14.25 zuerst mit Doping zu assoziieren. Das spricht denen, die Talent hatten, sich geschunden haben, nicht das Talent, die Schinderei ab. Es hat ihnen aber die Antwort auf die Frage genommen, wie weit sie ohne Doping gekommen wären.
@ha: Nun über alle Brücken die Du baust mag ich nicht laufen. Die jedoch ist brauchbar:
“Es ist falsch, den gesamten DDR-Sport zuerst mit Doping zu assoziieren.”
Bei Ben Johnson seinem Doping-Vergehen 1988 disqualifiziert ja kein sensitiver Mensch sofort alle Läufer aus der westlichen Hemisphäre.
Der zweifache Vizeweltmeister Toni Schumacher, Kölner Torwart der Extraklasse, hatte in seinem Buch Abpfiff über Vorkommnisse mit Medikamenten im Fußball geschrieben. Es erfolgte der Ausschluss aus der Nationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland.
Die Dinge sind oft komplizierter beim genauen hinschauen.
sportinsider,
“alle Läufer der westlichen Hemisphäre” disqualifiziert man womöglich deshalb nicht, weil man seit dem Dubin-Report weiß, wie die Gruppe von Trainer Charly Francis mit Big Ben (und ein paar andere Gruppen) funktionierte – so, wie man das halt über Staatsplan 14.25 weiß …
@ha: Doping ist und bleibt bullshit.
Ich bin erschrocken, auf welches steinzeitliche Niveau die Diskussion immer wieder gezogen wird. Herbert, Sie haben doch nicht etwa erwartet, dass ich hier in Kanada weniger scharf attackiere?
Über die Frage, wie wichtig Doping ist, wie viele Prozente es bringt etc. pp., ist doch alles geschrieben worden. Von den Dopern selbst! Wie oft muss man das denn noch wiederholen? Lesen Sie doch verdammt noch mal endlich die Originaltexte der DDR-Dopingwissenschaftler. Wenn Ihnen die Verarbeitung in diversen Büchern (Berendonk, Treutlein, Franke, Ludwig, Hartmann, Seppelt/Schück, Spitzer etc) nicht reicht, dann können die Autoren sicher mit den Originalen aushelfen.
Sich diesen Fakten zu verschließen, dafür ist das Wort “Ignoranz” eine kolossale Untertreibung.
Wir dürfen den Dopingwissenschaftlern, Stasileuten und Sportfunktionären (viele waren ja alles gleichzeitig) sogar dankbar sein, denn deren Erkenntnisse etwa darüber, wie viele Meter Wurf- und Stoßgeräte mit Anabolikakuren weiter fliegen, darf man getrost auch auf das Doping in anderen Hemisphären, Himmelsrichtungen, Nationen, Gesellschaftssystemen hochrechnen.
Und selbst über das ESA, liebe Freunde, ist doch genug geschrieben worden. Vielleicht nicht im SPIEGEL, na und? Ganze Heerscharen so genannter Sportwissenschaftler und Journalisten haben das beschrieben – bis heute. Ich empfehle die Werke in den Archiven der DSHS, anderer Institutionen, des FKS, der Herren Huhn und Kluge und natürlich die wunderbare Webseite des ganz und gar unschuldigen und nur an der Ethik des Sports und an der humanistischen Ausbildung Minderjähriger interessierten Horst Röder.
Offenlegung, großmäulige: Bin als 12-14jähriger Fußballer (TZ, viermal Training, manchmal fünfmal, einmal Spiel pro Woche) stets durch das Raster gefallen. Für den Fußballklub (Magdeburg) und die KJS nie als gut genug erachtet worden. Mit 15 bin ich dann in kurzer Zeit zehn Zentimeter gewachsen, und siehe – bis 18 gehörte ich nachweislich Tabellen und Torschützenlisten zu den Top-Spielern des Bezirkes. Ohne noch einmal eine Chance bekommen zu haben.
Aber viel wichtiger als diese lächerlichen persönlichen Reminiszenzen, dabei fällt mir doch glatt ein: Zur ESA gehört natürlich auch, dass Kinder, wenn Sie das falsche Elternhaus und/oder Westverwandschaft hatten, eben mal schnell aussortiert wurden. Da konnten sie noch so gut sein.
(Betraf natürlich nicht alle, aber sehr sehr viele.)
Ich würde mich dann gern wieder anderen Themen zuwenden.
die wesentlich bessere medaillenbilanz der ddr im weiblichen hochleistungssport ist doch eindeutig auf die erhöhte wirksamkeit von anabolika(oral-turinabol,veb jenapharm)auf deren organismus im vergleich zum männlichen geschlecht zurückzuführen,(was die erhöhung der funktionsamplitute anbetrifft) und hat mit angeblich hochwissenschaftlichen ddr trainingsmethoden nur in der kombination zu tun.das sollte man als nostalgiker endlich realisieren. (letztendlich führte das auch zu einem gewissen dilemma, da man nicht mehr auseinander halten konnte, was welchen definierbaren effekt hatte.) trainingskonzepte wurden in ausdauersportarten gezielt nach diesen erkenntnissen konzipiert und an den dopingmitteleinsatz gekoppelt!d.h.:durch das sogen. phasentraining wurden intensitäts- und umfangblöcke gebündelt,die ansonsten nicht realisierbar und noch weniger belastungsseitig physiologisch verkraftbar gewesen wären. deshalb wurden dann ja logischerweise für die weibl. jugendlichen,wenn sie in eine u. m.- konzeption einbezogen wurden, die geforderten prognoseleistungen-m/s ,ausgehend von der üblichen geschlechtsspezifischen differenz eindeutig nach oben korrigiert!!!(habe das als teilnehmer einer diskussion im frühjahr 85 miterlebt.) wenn wir hier über ddr sport reden,dann doch nur über den pervertierten politisch instrumentalisierten spitzensport. natürlich gab es anderen sport…schulsport,bsg sport,studentensport,seniorensport usw. ,der m.e. in einigen,wenn nicht sogar in vielen belangen andere qualitäten hatte,als das, was heute existiert!das system des steuerfinanzierten staatssports hat man allerdings recht “ordentlich” umkopiert …
Ne, jetzt mal im Ernst – es gab in der Zone Menschen, die einfach so Sport getrieben haben? Ohne Doping und Stasi?
Man lernt nie aus.
@henner.
.
Das waren noch Zeiten, als die Mauer stand. Und Jürgen Sparwasser “gedopt” das 1:0 gegen die BRD schoß.
Und der Mann mit der “Batschkapp“ seine Witze riß.
Zum” Totlachen” ehrlich.
Vielleicht erklärt mir einer freundlicherweise den Medaillenspiegel von 1936, da waren die “körperliche Ertüchtigung” an der Tagesordnung. Und die vielen
“Jugenden” im Staatsapparat eingebunden. Alles für ein höheres Ziel.
Immer die “gedopten Ossi’s” und die “unschuldigen Wessi’s”.
Ist die Bundeskanzlerin eigentlich auch “gedopt”???
Wie sagte der doctor_ mal sagte: *facepalm*
marko:zur info:bevor ddr-sportler insbesondere im sog.kapital. ausland starteten oder zum klassenfeind ausreisen konnten,(bei der üblichen vorherigen vergatterung galt immer die maxime:unsere hauptgegner sind die sportler der imperialistischen brd!)wurde zeitig genug vorlauforientiert per kurier deren urin nach kreischa gebracht u dort im dopinglabor analysiert. -.da gabs absetzfristen,um bei kontrollen nicht ins messer zu laufen .nur dieser vorkontrolle ist es geschuldet,dass es keine häufung von dopingfällen gab.–abgesehen von einigen internen “betriebsunfällen” durch überdosierungen b.z.w.nicht eingehaltenen absetzfristen.(erinnere an kugelstossweltrekordlerin i.slupianek vom dynamoklub).wenn der sporthistorische kenntnisstand nicht fundiert ist,sollte man sich diese polemik bitte verkneifen.was soll das mit der kanzlerin??.was wir hier anmerken,sollte sachlicher und durch überprüfbare fakten belegt werden können.(im ddr fussball wurde übrigens auch gedopt,aber nicht nur mit anabolika)zum doping ost gegen west hab ich doch garnichts gesagt.wieso diese anmerkung?
@ Marco: Wenn Du es wirklich wissen willst, auch die Sache mit den “Ausreisekontrollen” und folglich äußerst seltenen offiziellen positiven Tests von DDR-Athleten (Slupianek, Dürpisch) ist ebenfalls in der Literatur ausführlich beschrieben. Hier im Blog u.a. mit Original-Dokumenten des Herrn Höppner: Vom Umgang mit Dopingproben.
Und, ja, der Westen, die Amis, die Russen, sie alle haben es so gemacht. Positive Proben haben sie sportpolitisch gegeneinander ausgespielt. Das macht das Ganze jedoch nicht feiner.
@ ha, jw, henner:
Danke, daß Sie nicht müde werden, hier immer wieder das Bild geradezurücken. Allen, die ständig versuchen, historische Fakten wegzuwischen, möchte ich folgende Literaturliste ans Herz legen. Die Autoren wurden zwar weiter oben bereits genannt, bei der Argumentation einiger Kommentatoren bezweifle ich jedoch, daß auch nur eines dieser Bücher gelesen wurde.
@henner,jw,Ralf
Bin nur paar Jährchen älter als der Hausherr(die Zeit habe ich auch erlebt)
Niemand will geschichtliche Tatsachen wegwischen oder das Geschehene schönreden.
Es war ein Kampf zweier politische Systeme, die gegensätzlicher nicht hätten sein können.
Glaubt Ihr vielleicht, es war auf der anderen Seite des “Eisernen Vorhangs” anders? Beim Schulunterricht, im Sport, beim Militär, wurde nur auf abwehren der “Roten Gefahr” hingewiesen. Der Kommunismus ist das “Böse”(Warschauer Pakt),aber wir sind die “Guten”. Während die nachrückende Generation auf “Identitätssuche” war, und der Sport eine wichtige, aber nicht(zu damaliger Zeit, 70er, 80er,) entscheidende Komponente innehatte, war es im Kommunismus wohl anders(persönliche Meinung). Der Sport war wohl ein Ausdruck kultureller Überlegenheit, dem Kapitalismus gegenüber. Die Einstellung bzw. der Schwerpunkt, betreff dem Sport, war ein anderer. Ich erinnere mich an einen Beitrag im Fernsehen über Nadia Comaneci. Diese Art von “Schinderei” war zu damaliger Zeit hier unvorstellbar.
Und so zog sich dieser Wettstreit durch sämtliche Sparten(Raumfahrt, Militär u.a). “Kollateralschaden” wurde auf beiden Seiten billigend in Kauf genommen. Klingt zynisch, ist aber die Realität. Was uns das sagt? Im Osten waren sie im Sport einfach besser und effektiver, ob mit oder ohne “Dope”
Das sehe ich auch so.
Tut mir leid, für meine gelegentliche Polemik oder Sarkasmus, aber das Wort “doping” nimmt gelegentliche bizarre Formen an. Damit wird alles und nichts erklärt. Somit wird jede Maßnahme legal, selbst wenn sie das nicht ist, nur für ein höheres Ziel.
Was die Bundeskanzlerin anbelangt: wenn sie soviel Kaffee trinkt wie ich, könnte sie vielleicht auch durch den Raster fallen. Ach so, ich vergaß, Kaffee ist ja von der Liste gestrichen worden.
Marco,
ich glaube Sportler haben selten ein Problem damit,die Leistung des Anderen anzuerkennen.
Im Westen war alles privat: das Doping und seine Aufdeckung
Hier ist wohl für jeden was drin,schöne Zusammenfassung,obwohl schon mehr als 10 Jahre alt;-)
Über Perikles Simon will aber keiner ein Wort verlieren?
Immer auf die Sportler,ihr Umfeld ist immer gleich unschuldig?( ddr natürlich ausgenommen;-) ist aber sowieso Geschichte)
@sternburg
Frag doch mal Jens. Der weiß so etwas als alter Fussballer.
@Walter
Danke für den Artikel. Nein, du hast recht. Perikles Simon hat schon den Nagel auf den Kopf getroffen.
Wer sich informieren und nicht nur seine Vorurteile und vorgefasste Meinung bestätigen aber keine Bücher kaufen oder leihen will, kann dies tun unter: http://www.cycling4fans.de. Dort sind viele wichtige Artikel und auch Dokumente für die Wendezeit aufgeführt. Übrigens: Die Verteidigungshaltung der katholischen Kirche zum Missbrauch von Jungen funktioniert ähnlich wie für das Doping: Es ist kein Fehler des Systems zu erkennen, es handelt sich nur um ein ein paar wenige irre geleitete, charakterschwache Priester (Athleten), wenn man die ausscheidet, ist alles wieder in Ordnung. Doping in der DDR hatte natürlich ebenso wenig Wirkung wie in anderen Ländern und die Erde ist eine Scheibe …
Gerhard,
dort finden Sie auch eine große Abhandlung zu Perikles Simon.
Mich interessiert ihre Meinung dazu.
Mit dem Vergleich Priester=Athlet habe ich aber ein Problem.Wer sind dann die mißbrauchten Jungen?
Walter: Zum Vergleich Priester – Athlet: Gemeint ist damit – auf systemtheoretischer Grundlage – dass man gedopte Athleten ebenso wie straffällig gewordene Priester nicht nur als Einzeltäter betrachten darf. Wichtig ist die Frage (in Anlehnung an Bette/Schimank), wie die zugrunde liegenden System-Bedingungen aussehen, auf die Athleten bezogen z.B.: Strukturelle Zwänge und Anreize, die zum Doping verleiten (z.B. Prämien für Medaillen – im Skiverband stehen dafür 500.000 Euro zur Verfügung, für Dopingprävention dagegen durch das BMI im ganzen jahr 300.000 Euro!) auf Priester bezogen z.B. Wirkungen des Zölibats für Priester in der katholischen Kirche, Vertrauensverhältnis ohne Kontrolle (wie beim Sportarzt – Athlet-Verhältnis usw.). Über die Individualisierung von Schuld entlastet sich das jeweilige System und braucht an sich nichts zu verändern.
an marco in 36!zu deiner frage::…”glaubt ihr vielleicht,es war auf der anderen seite des eisernen vorhangs anders?” abgesehen von von den nicht zulässigen verallgemeinerungen,- systemübergreifend,- vielleicht zum nachdenken,dass es in der ddr tausende politische gefangene gab,dass republikflucht bereits bei vorbereitung mit haft bestraft wurde,”volkszählung”an stelle dem. wahlen stattfanden uuu. .kein sportler wurde nach geheimen überprüfungen(postkontrolle,telef.ü.wachung usw) jemals in der brd wegen verbotener “ostkontakte” oder wegen beabsichtigter ausreise in die ddr eliminiert!mir fehlen bei diesen sehr schlichten behauptungen (wie bereits in vorangegangen aussagen angemerkt),konkrete belege und überprüfbare fakten. vielmehr wurde in der ddr die damalig gültige ol.charta eklatant verletzt,!nämlich sportler aus politischen und religiösen gründen nicht zu diskriminiern. persönl. belege in form von stasiunterlagen,die beispielsweise eine ausreise zu einem europapokalfinale in stuttgart verhinderten, sind in meinem besitz.bundesdeutsche sportkameraden,zu denen man(verbotener weise) freundschaftl. beziehungen hatte,widerfuhr sowas nicht. “staatsfeindliche hetze,pol.ideolog.diversion,kontaktaufnahme zu feindl.negat.kräften”..gab es diese straftatbestände in der brd für spitzensportler?(einer von uns muss in einer anderen ddr gelebt haben) p.s. meine unmissverständliche meinung bezüglich des beurteilungsvermögens des fachkompetenten umfelds dopender sportler(trainingspartner,leistungsdiagnostiker,trainer,betreuende mediziner)habe ich doch bereits mitgeteilt.auch im zusammenhang mit pechsteins ex.trainingspartner. sie deckt sich zweifelsfrei mit den erkenntnissen prof.simons. das braucht man nicht wiederholt abzufragen. das problem besteht m.e.darin,dass ua in diesem umfeld auf grund gegenseitiger abhängigkeit durch erfolgszwang,berufliche existenz,prämienzahlungen ,materielles gewinnstreben, eine konsequente haltung gegen leistungsmanipulationen nicht möglich ist.es sei denn, man sägt sich den ast ab,auf dem man sitzt. insofern ist es logisch,medaillienhoffnungen diese bezugspersonen zu erhalten,selbst wenn sie jegliche moralische kompetenz vermissen lassen.(a.f. und ihr arzt sehen das jedenfalls auch so).diese kritikwürdige personalpolitik zieht sich durch mehrere verbände,von dubiosen kommissionen u dem dosb , bmi legitimiert .
@ henner: Zwei Systeme nebeneinanderzustellen und weitgehend darauf zu fokussieren, dass die Sportler im Westen im Zwischenmenschlichen mehr durften als die im Osten, finde ich sehr kurz. Vielleicht mal was zum Radikalenerlass lesen
http://de.wikipedia.org/wiki/Radikalenerlass
um zu erahnen, vor welchen Problemen man im Westen stehen konnte, wenn man Überzeugungen vertrat.
Oder dann doch mal über Reisebeschränkungen lesen.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/9/9101/1.html
Die entsprechende Norm, § 7 PassG, liest sich u.a. so
“(1) Der Paß ist zu versagen, wenn bestimmte Tatsachen die Annahme begründen, daß der Paßbewerber
1. die innere oder äußere Sicherheit oder sonstige erhebliche Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährdet;…”
da hat sich die BRD vom Denken her nicht weit von der DDR entfernt. Auch wenn es – unbestritten – mehr Pässe gibt.
nocheinjurist: Wo konnte in der DDR jemand wegen der Ausreisebeschränkung juristisch dagegen vorgehen? Wo wurde in der BDR wegen Kontakten zu Einwohnern der DDR oder anderer Ostblockstaaten verhaftet? Warum durfte ein Bekannter aus meinem Ort, der sich bei einem DDR-Besuch verliebt und dann dort geheiratet hatte, nach der späteren Trennung dann nicht wieder an seinen Heimatort zurück? Seine Problem-Lösung: Selbstmord. Ihre Beispiele zum Entkräften der Bemerkungen von Henner sind vor diesem Hintergrund zynisch.
kommentar schreiben